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Schwerin will Entschädigung

für Holocaustopfer



Schwerin - Mit einer Bundesratsinitiative will Mecklenburg-Vorpommern eine Entschädigung für in Deutschland lebende Holocaust-Überlebende aus der ehemaligen Sowjetunion erreichen. Das hat das Landeskabinett am Dienstag in Schwerin beschlossen. Die Betroffenen sollen von der Bundesrepublik als Verfolgte des NS-Regimes anerkannt werden und so Anrecht auf eine Rente bekommen, erläuterte Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) den Vorstoß. Dann seien sie nicht länger auf Sozialhilfe in Form von Grundsicherung im Alter angewiesen. Schätzungen über die Zahl der Betroffenen liegen dem Ministerium zufolge nicht vor.dpa

Getrennt lebende Väter

dürfen mehr für sich selbst behalten

Düsseldorf - Getrennt lebende Väter können ab Januar mehr Geld für sich selbst behalten. Das ergibt sich aus der sogenannten Düsseldorfer Tabelle für 2011, die das Oberlandesgericht Düsseldorf am Dienstag bekanntgab. Danach erhöht sich der sogenannte Selbstbehalt gegenüber minderjährigen Kindern um 50 auf mindestens 950 Euro. Die Tabellenwerte für die Unterhaltszahlungen selbst bleiben unverändert. Die 950 Euro Selbstbehalt gelten bei einem Nettoeinkommen bis 1500 Euro. Bei einem Nettoeinkommen von 2500 Euro kann der Unterhaltspflichtige mindestens 1250 Euro für sich behalten, bei 5000 Euro 1850 Euro. AFP

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