NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

GROSSBRITANNIEN

Mitarbeiterin eines Abgeordneten soll russische Spionin sein

London - Die russische Mitarbeiterin eines britischen Parlamentsabgeordneten ist nach Informationen der „Sunday Times“ wegen Spionageverdachts für den russischen Auslandsgeheimdienst SVR vergangene Woche in Abschiebehaft genommen worden. Die 25 Jahre alte Katia Zatuliveter arbeitete für den Liberaldemokraten Mike Hancock, dessen Wahlkreis in Portsmouth liegt, dem Hauptstützpunkt der britischen Marine. Hancock, der Mitglied des Verteidigungsausschusses im Unterhaus ist, sagte dagegen, seine Assistentin sei keine Spionin und werde gegen den Abschiebehaftbefehl Einspruch einlegen. dpa

FRANKREICH

Ex-Terroristen wollen Auslieferung nach Deutschland verhindern

Paris - Zwei in Frankreich lebende mutmaßliche ehemalige Terroristen wehren sich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen ihre Auslieferung nach Deutschland. Die Anwältin der 78-jährigen Sonja Suder und des 69-jährigen Christian Gauger sagte in Paris, sie habe den Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg angerufen. Eine Auslieferung ihrer „betagten und gebrechlichen Mandanten“ würde gegen Artikel 3 der europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen, sagte sie. Der französische Staatsrat hatte den Einspruch gegen die Auslieferung zurückgewiesen. Suder und Gauger gehörten in den 70er Jahren den linksextremen „Revolutionären Zellen“ an und sollen an drei Sprengstoffanschlägen beteiligt gewesen sein. AFP

AUSTRALIEN

Zahlungsdienst friert Konto

mit Wikileaks-Spenden ein

Washington - Der australische Chef des Enthüllungsportals Wikileaks, Julian Assange, ist ins Visier der Behörden seines Heimatlandes geraten. Der australische Außenminister Kevin Rudd sagte, die Polizei ermittele auf Anweisung des Generalstaatsanwaltes, ob Assange gegen Gesetze verstoßen habe. Wegen mutmaßlicher Vergewaltigungen von zwei Schwedinnen wird nach dem 39-jährigen Australier international gefahndet. Der Online-Bezahldienst Paypal fror ein Konto mit Spenden für Wikileaks ein. rtr

KOREA

Seoul und Pjöngjang

verschärfen Drohungen

Seoul - Süd- und Nordkorea verschärfen den Ton: Das kommunistische Nordkorea warnte den Süden vor weiteren Manövern mit den US-Streitkräften im Gelben Meer. „Die US- und südkoreanischen Marionetten sollten die möglichen Konsequenzen der Übungen bedenken“, hieß es in einem „bevollmächtigten“ Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Südkoreas neuer Verteidigungsminister Kim Kwan Jin hatte für den Fall einer neuen Aggression Nordkoreas gewarnt, dass die Streitkräfte reagieren würden, „bis sie (Nordkorea) aufgeben“. dpa

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