NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

NAHOST

USA sehen Gespräche

in der Sackgasse

Washington - Angesichts des Stillstandes bei den Friedensbemühungen im Nahen Osten setzt die US-Regierung nun wieder auf Pendeldiplomatie. Außenministerin Hillary Clinton sagte, sie teile die „tiefe Frustration“ darüber, dass der Friedensprozess wieder auf Eis liege. Die USA würden daher jetzt nicht in eine passive Rolle fallen, sondern als Vermittler zwischen beiden Seiten auf „echte Fortschritte“ in den Verhandlungen drängen. Dazu wird der US-Sondergesandte George Mitchell kommende Woche in die Region reisen und mit Fragen und Antworten zwischen Jerusalem und Ramallah pendeln. In der Siedlungsfrage habe sich die US-Position nicht geändert, sagte Clinton weiter. Neue Bauten in den Gebieten der Palästinenser würden die USA weiterhin nicht akzeptieren. AFP

USA

Obama will Start-Vertrag

noch in diesem Jahr

Washington - US-Präsident Barack Obama hat den Senatoren in Washington eine Urlaubssperre angedroht, sollten sie den atomaren Abrüstungsvertrag mit Russland nicht vor der Weihnachtspause ratifizieren. Das Start-Abkommen müsse unbedingt in diesem Jahr gebilligt werden, sagte Obamas Sprecher Robert Gibbs am Freitag. Vorher würden Kongressmitarbeiter die Hauptstadt nicht verlassen und auch der Präsident werde bis dahin nicht in den geplanten Urlaub nach Hawaii fliegen. dpa

Afghanistan-Beauftragter

Holbrooke schwer erkrankt

Washington - Der US-Sondergesandte für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke, liegt nach einem Riss der Hauptschlagader im Krankenhaus. Sein Gesundheitszustand sei kritisch, teilte das US-Außenministerium mit. Er sei am Samstag in Washington operiert worden. Der 69-Jährige war früher Botschafter in Deutschland. Am Freitag war er bei der Arbeit im Außenministerium zusammengebrochen. dpa

SCHWEDEN

Explosionen erschüttern

Zentrum Stockholms

Stockholm - In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat es am Samstagabend Medienberichten zufolge zwei Explosionen gegeben. Dabei sei ein Mann getötet worden, berichtete die Zeitung „Dagens Nyheter“ auf ihrer Internet-Seite. Eine der Explosionen sei auf eine Autobombe zurückzuführen. Die Detonationen hätten sich im Stadtzentrum ereignet. Im schwedischen Fernsehen waren Menschen zu sehen, die in Panik vom Ort der Explosion flüchteten. rtr

HAITI

Vereinte Nationen ermahnen

Wähler zur Ruhe

New York - Der Weltsicherheitsrat in New York hat die haitianische Bevölkerung ermahnt, Ruhe zu bewahren und den Streit um das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen beizulegen. Zuvor hatte sich die Wahlkommission in Haiti nach tagelangen Unruhen zur Neuauszählung der Stimmzettel bereit erklärt. dpa

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