NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Razzia gegen Islamisten



Berlin - Das Bundesinnenministerium geht gegen ein deutschlandweit agierendes Netzwerk von Islamisten vor. Die Polizei durchsuchte am Dienstag in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen Objekte, die den salafistischen Vereinen „Einladung zum Paradies“, tätig in Braunschweig und Mönchengladbach, sowie „Islamisches Kulturzentrum Bremen“ zugeordnet werden. Laut Ministerium wollen beide Vereine die Demokratie durch einen Gottesstaat ersetzen. Nach Informationen des Tagesspiegels ist ein Verbot der Vereine nicht auszuschließen, sollte sich der Verdacht verfassungswidriger Aktivitäten erhärten. fan

Hamburger FDP nominiert Suding

Hamburg - Die FDP in Hamburg hat auf einer Landesvorstandssitzung entschieden, mit einer Frau an der Spitze in die Neuwahlen im Februar 2011 zu gehen. Dafür wurde Katja Suding, Beisitzerin im Landesvorstand, nominiert. Die 34-Jährige ist selbstständige Kommunikationsberaterin. In den jüngsten Umfragen kamen die Liberalen in Hamburg maximal auf vier Prozent. Die FDP schaffte zuletzt 2001 den Sprung ins Parlament. dhan

Struck führt Ebert-Stiftung

Berlin - Neuer Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ist der frühere Verteidigungsminister Peter Struck. Der 67-Jährige sei von der Mitgliederversammlung mit 91 Prozent der Stimmen gewählt worden, teilte die Ebert-Stiftung in Berlin mit. Seine Stellvertreter sind der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sowie der frühere Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Dieter Schulte. AFP

4000 Polizisten für Castor

Schwerin - Der Atommülltransport nach Lubmin wird von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Wegen der zu erwartenden Proteste seien 4000 Polizisten im Einsatz, davon 1200 aus Mecklenburg-Vorpommern, teilte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in Schwerin mit. Etwa 1800 Polizisten würden von anderen Bundesländern gestellt. Zudem sei auch die Bundespolizei im Einsatz. Der Transport startete nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace am Dienstagabend im südfranzösischen Cadarache. Er wird voraussichtlich am Donnerstag das bundeseigene Zwischenlager Nord bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern erreichen. dpa

Radioaktive Lösung

in der Asse verdoppelt

Hannover - Im einsturzgefährdeten Atommülllager Asse hat sich die Menge radioaktiver Flüssigkeit vor einer Lagerkammer unter Tage verdoppelt. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Dienstag im Internet mit. Im Vergleich zum letzten Halbjahr werden jetzt acht statt vier Liter der radioaktiv belasteten Salzlösung pro Tag vor der Einlagerungskammer 8 aufgefangen. Darin liegen 11 278 Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen. Auch die Konzentration an radioaktivem Cäsium-137 in der Salzlösung sei gestiegen. Das BfS vermutet, dass der Zufluss durch die Kammer 8 im Zusammenhang mit der Füllung einer daneben liegenden Kammer steht. dpa

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