NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

KOSOVO

Serbenpartei will Thaci

bei Wahl nicht unterstützen

Belgrad - Für den bisherigen und designierten neuen Kosovo-Regierungschef Hashim Thaci wird die Bildung eines Kabinetts nach den Parlamentswahlen immer schwieriger. „Ich bin sicher, dass es keinen Serben gibt, der in dieser Regierung sitzen wird“, sagte Spitzenpolitikerin Rada Trajkovic von der Serbischen Einheitsliste am Donnerstag im Belgrader TV-Sender B92. Nach den Vorwürfen aus dem Europaparlament, Thaci sei ein Mafiaboss, sei eine Koalition ausgeschlossen. Thaci wollte ursprünglich die serbische Minderheit in seine neue Regierung einbinden. dpa

SÜDKOREA

Seoul plant Militärübung

auf beschossener Insel

Seoul - Angesichts einer geplanten südkoreanischen Militärübung drohen sich die Spannungen mit Nordkorea weiter zu verschärfen. Südkoreas Armee kündigte am Donnerstag an, das Manöver werde auf der Insel Yeonpyeong stattfinden, auf der bei einem Angriff Nordkoreas Ende November vier Menschen getötet worden waren. Nordkorea warf den USA vor, eine Kriegsatmosphäre in der Region zu schüren. Nach Angaben des südkoreanischen Armeesprechers Lee Boong Woo soll die Militärübung unter Beteiligung von US-Soldaten zwischen dem 18. und 21. Dezember abgehalten werden. AFP



DÄNEMARK

Gericht: Massenverhaftungen bei Klimagipfel waren ungesetzlich

Kopenhagen - Ein Kopenhagener Gericht hat die Massenverhaftungen beim Klimagipfel vor einem Jahr für ungesetzlich erklärt. Es gab sämtlichen 250 Klägern aus Dänemark, Schweden, Frankreich und Großbritannien recht und verurteilte die Staatskasse zur Zahlung von Schadenersatz zwischen 5000 und 9000 Kronen (670 und 1200 Euro). Die Polizei hatte am 12. Dezember 2009 insgesamt 1915 Demonstranten bei einem Protest vor dem Tagungsgebäude festgenommen. dpa

LIBANON

Iran soll Gelder für Hisbollah

gekürzt haben

Jerusalem - Der Iran hat nach israelischen Informationen die Finanzhilfe für die radikale Hisbollah-Miliz im Libanon um 40 Prozent gekürzt. Die israelische Zeitung „Jerusalem Post“ berichtete am Donnerstag, der Grund sei Geldknappheit Teherans wegen der westlichen Sanktionen. Die Kürzungen hätten zu schweren Spannungen zwischen dem Iran und der Hisbollah geführt. Im Libanonkrieg 2006 hatte die Hisbollah, wenngleich zahlenmäßig unterlegen, Israel schwere Verluste und Schäden zugefügt. dpa

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