NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Militärs wollen Taliban

in Pakistan jagen

Washington - Hochrangige US-Kommandeure in Afghanistan wollen einem Zeitungsbericht zufolge den Einsatz von Sondereinheiten gegen radikale Islamisten in Pakistan ausweiten. Der Plan zeige die zunehmende Unzufriedenheit der USA mit dem pakistanischen Vorgehen gegen solche Gruppen, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf US-Regierungsvertreter in Washington und Pakistan. Die Nato wies dies zurück. An dem Bericht der „New York Times“ sei nichts wahr, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Schutztruppe Isaf in Afghanistan. rtr

IRAN

Regisseur Panahi zu Haftstrafe

und Berufsverbot verurteilt

Teheran - Der iranische Filmregisseur Jafar Panahi ist in Teheran zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Revolutionsgericht befand ihn der Propaganda gegen die islamische Führung für schuldig. Zusätzlich wurde ein 20-jähriges Berufsverbot gegen ihn verhängt. Der Regisseur darf in dieser Zeit keine Drehbücher mehr schreiben, Filme machen, Interviews geben oder ins Ausland reisen. Panahi gilt als einer der bedeutendsten unabhängigen Regisseure im Iran. dpa

GROSSBRITANNIEN/RUSSLAND

London und Moskau

weisen Diplomaten aus

London - Die angespannten Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien werden durch einen neuen Spionagefall belastet. Beide Länder hätten je einen Diplomaten aus den jeweiligen Botschaften in London und Moskau ausgewiesen, berichtete der britische Fernsehsender SkyNews am Dienstag ohne Angabe von Quellen. Großbritannien habe einem russischen Diplomaten offen Spionage vorgeworfen und ihn „gebeten“, das Land zu verlassen. Im Gegenzug habe eine Woche später Moskau einen britischen Diplomaten zum Verlassen des Landes aufgefordert. dpa

ITALIEN

Sprengsatz in leerem U-Bahn-Waggon entdeckt

Rom - In einem leeren U-Bahn-Wagen auf einem Rangiergelände in Rom hat ein Zugführer am Dienstag einen Sprengsatz gefunden. Während die Verkehrsbehörde zunächst von aus einer „scharfen“ Bombe ausging, teilte Roms Bürgermeister Gianni Alemanno später mit, dass „das Päckchen nicht explodieren konnte“. Tsp

MONTENEGRO

Ministerpräsident Djukanovic

tritt zurück

Podgorica - Montenegros Ministerpräsident Milo Djukanovic zieht sich nach zwei Jahrzehnten an der Spitze des Landes von seinem Amt zurück. Er gebe den Posten auf, bleibe aber Chef der regierenden Sozialdemokraten, teilte Djukanovic am Dienstag mit. Er sei amtsmüde und strebe nun eine Karriere in der Wirtschaft an. Als möglichen Nachfolger benannte Djukanovic Finanzminister Igor Luksic.rtr

BULGARIEN/RUMÄNIEN

Berlin und Paris kündigen Veto gegen Schengen-Beitritt an

Brüssel - Deutschland und Frankreich wollen einen baldigen Beitritt Bulgariens und Rumäniens zum sogenannten Schengen-Raum ohne Grenzkontrollen wegen mangelnder Fortschritte der beiden neuen EU-Länder im Kampf gegen die Korruption und organisierte Kriminalität verhindern. Das geht aus einem Brief von Bundesinnenminister Thomas de Maizière und seinem französischen Kollegen Brice Hortefeux hervor, der am Dienstag bei der EU-Kommission einging. AFP

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