NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Linken-Chef Ernst: Ein Porsche

ist kein Luxus

Berlin - Der Linken-Vorsitzende Klaus Ernst hat Kritik an seinem Lebensstil zurückgewiesen. „Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren“, sagte er dem „Stern“. Sein alter Porsche 911 sei „kein Luxus, sondern ein schönes Auto“. Er habe ein Leben lang gearbeitet, von seinem Vater ein bisschen was geerbt und sich dann erlaubt, mit dem Geld das zu tun, wozu er Lust habe. Ein „Entbehrungssozialismus“ sei mit ihm nicht zu machen. „Man kann als Linker nicht nur rumlaufen, als hätte man drei Tage lang nicht geschlafen, nichts gegessen und auch noch schlecht gesoffen“, fügte Ernst hinzu. Die Linke, die ihren führenden Leuten vorschriebe, wie sie zu leben hätten, sei „so attraktiv wie ein Kuhfladen“. ce

USA

Palin wirft ihren Kritikern

„Blutanklage“ vor

Washington - Die republikanische US-Politikerin Sarah Palin hat sich gegen Schuldzuweisungen nach dem Attentat von Tucson zur Wehr gesetzt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Videobotschaft verwahrte sie sich gegen den Vorwurf, durch polarisierende Rhetorik zu einem politischen Klima beigetragen zu haben, das den Attentäter zu den Schüssen auf die Abgeordnete Gabrielle Giffords bewegt haben könnte. Zugleich warf Palin den Medien vor, mit Schuldzuweisungen gegen sie und andere Vertreter der Rechten die Polarisierung noch zu verschärfen. Es dürfe keine „Blutankage“ geben, sagte sie. Dieser Begriff (englisch „blood libel“) ist theologisch besetzt. Er beschreibt in der Regel verleumderische Anklagen gegen religiöse Minderheiten, vor allem gegen Juden. AFP/dpa

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