NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SÜDAFRIKA

Mandela verlässt das Krankenhaus

Johannesburg - Der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela wird aus dem Krankenhaus entlassen. Der 92-jährige Friedensnobelpreisträger leide an einer akuten Atemwegsinfektion, werde aber zu Hause weitergepflegt, sagte der Chefmediziner der südafrikanischen Armee, Vejaynand Ramlaken, am Freitag in Johannesburg. Vizepräsident Kgalema Motlanthe sagte, Mandela gehe es gut. Mandela war vor zwei Tagen in ein Krankenhaus in Johannesburg eingeliefert worden. AFP

ÖSTERREICH

Ex-Finanzminister hinterzog Steuern

Wien - Der ehemalige österreichische Politiker Karl-Heinz Grasser hat zugegeben, in seiner Zeit als Finanzminister Steuern nicht bezahlt zu haben. Er habe in Kanada angelegtes Vermögen „einfach aus den Augen verloren“, sagte der Ex-Politiker. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Grasser, der von 2000 bis 2007 Finanzminister war, im Oktober des Vorjahres Selbstanzeige erstattet und Steuern in Höhe von 18 000 Euro nachgezahlt hatte. Die Selbstanzeige hat für den 42-Jährigen schuldbefreiende Wirkung. Allerdings hat er nur die noch nicht verjährten Beträge angegeben. dpa

KASACHSTAN

Staatschef will bis 2020 regieren

Astana - Kasachstans autoritär regierender Präsident Nursultan Nasarbajew will bis zum Ende des Jahrzehnts im Amt bleiben. „Ich bin bereit, so lange zu arbeiten, wie es meine Gesundheit erlaubt“, sagte Nasarbajew in seiner jährlichen Rede an die Nation. Vor zwei Wochen hat das Parlament beschlossen, seine Amtszeit per Referendum bis 2020 zu verlängern und die zwei regulär vorgesehenen Präsidentschaftswahlen ausfallen zu lassen. Nasarbajew sagte dazu: „Ich habe das Signal der Menschen verstanden: Verlass deinen Posten nicht, arbeite weiter.“ AFP

AFGHANISTAN

Ausländerinnen bei Anschlag getötet

Kabul - Bei einem Anschlag in einem Supermarkt im Diplomatenviertel Kabuls sind acht Menschen getötet worden, darunter drei Ausländerinnen. Ihre Nationalität war zunächst unklar. Der Chefermittler der Kabuler Kriminalpolizei, Mohammad Sahir, sagte, die meisten Toten seien Frauen. Auch ein sechs Jahre altes Kind sei unter den Opfern. dpa

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