NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

BIRMA

Parlament wählt Ex-General

zum Präsidenten

Rangun - Das Parlament in dem seit Jahrzehnten vom Militär regierten Birma hat den bisherigen Regierungschef und Ex-General Thein Sein zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Das berichteten Regierungsbeamte am Freitag in Rangun. Der 65-jährige Thein Sein galt zuvor schon als Favorit und erhielt 408 Stimmen von der Wahlkommission des neu formierten Parlaments. Birmas Juntachef Than Shwe war überraschend nicht für das Amt des Staatspräsidenten nominiert worden. Westliche Regierungen und die UN hatten die Wahlen in Birma vom vergangenen November als weder frei noch fair bezeichnet. dpa

DÄNEMARK

Neun Jahre Haft für Anschlag

auf Mohammed-Karikaturist

Aarhus - Für den mit einer Axt verübten Angriff auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard muss der verurteilte Täter aus Somalia für neun Jahre ins Gefängnis. Neben der Haftstrafe für den 29-Jährigen verfügte das zuständige Gericht in Aarhus am Freitag auch seine anschließende Ausweisung aus Dänemark.    Der Islamist war am Neujahrstag 2010 in Westergaards Haus am Rande von Aarhus eingebrochen und hatte den heute 75 Jahre alten Zeichner mit einer Axt und einem Messer bedroht. Westergaard ist seit der Veröffentlichung seiner Mohammed-Karikatur 2005 in der Zeitung „Jyllands-Posten“ mehrfach mit dem Tod bedroht worden. dpa

RUSSLAND

Moskauer Attentäter

nach Medienberichten identifiziert

Moskau - Der Anschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo ist nach Angaben russischer Medien von einem Studenten aus der Teilrepublik Inguschetien im Nordkaukasus verübt worden. Vor dem Attentat am 24. Januar mit 37 Toten habe sich der 20-Jährige mit Drogen geradezu „vollgepumpt“, berichtete die Moskauer Presse am Freitag. Gerichtsmediziner hätten den Selbstmordattentäter anhand einer DNA-Analyse identifiziert. Die Ermittler wollten die Berichte weder bestätigen noch dementieren. dpa

NAHOST

Israelis und Palästinenser wollen Gasvorkommen gemeinsam nutzen

Jerusalem - Israel und die palästinensische Autonomiebehörde wollen gemeinsam Erdgasfelder vor ihrer Küste im Mittelmeer ausbeuten. Verhandlungen darüber würden in Kürze beginnen, kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Gesandten des Nahost-Quartetts, Tony Blair, in Jerusalem an. Die Einnahmen aus der Gasförderung des Feldes vor der Küste des Gaza-Streifens sollten der palästinensischen Regierung zukommen, die Erlöse aus der Ausbeutung des israelischen Feldes in die Kassen der Regierung in Jerusalem fließen, sagte Netanjahu. rtr

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