NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

82 Polizisten bei Krawallen

in Dresden verletzt

Dresden - Bei den Krawallen von rechts- und linksextremen Demonstranten am Samstag in Dresden sind 82 Polizisten verletzt worden. Davon erlitten sieben Polizisten schwere Verletzungen, wie Dresdens Polizeipräsident Dieter Hanitsch am Sonntag sagte. Ein Beamter werde womöglich bleibende Schäden davontragen. Die Zahl der vorübergehend festgenommenen Links- und Rechtsextremen bezifferte er auf 78. Gegen rund 200 Demonstranten werde wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Eine Sonderkommission werde ab Montag die Vorfälle untersuchen. dapd



SCHWEDEN

Rüstungskonzerne legen

trotz Finanzkrise zu

Stockholm - Die weltweit führenden Rüstungskonzerne haben ihre Geschäfte auch während der Finanz- und Wirtschaftskrise ausgeweitet. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri angab, stieg der Umsatz der 100 größten Hersteller von Militärerzeugnissen 2009 um acht Prozent auf 401 Milliarden Dollar (296 Milliarden Euro). Damit hat sich der kräftige Aufwärtstrend beim Rüstungsgeschäft seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA trotz Krise gehalten. Wie Sipri weiter mitteilte, sind sieben der zehn führenden Rüstungskonzerne in den USA und drei in Westeuropa angesiedelt. Das europäische Gemeinschaftsunternehmen EADS steht unter den Top Ten der Sipri- Liste auf dem siebten Platz. dpa

ISRAEL

Netanjahu sieht iranische Schiffe

als Bedrohung

Tel Aviv - Israel wertet die angebliche Passage zweier iranischer Kriegsschiffe durch den Suezkanal als „Versuch des Iran, seinen Einfluss in der Region auszuweiten“. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte nach israelischen Medienberichten am Sonntag im Kabinett in Jerusalem, Israel wolle angesichts der neuen Bedrohungen sein Militärbudget ausweiten. Der Verteidigungshaushalt für 2011 beläuft sich nach Medienberichten auf umgerechnet knapp elf Milliarden Euro. Über die Ankunft der beiden Schiffe im Mittelmeer gibt es widersprüchliche Berichte. Das iranische Fernsehen hatte gemeldet, sie hätten den Kanal bereits passiert. Ägypten bestätigte jedoch zunächst nur die Genehmigung der Durchfahrt. dpa

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