NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAN

Merkel kritisiert Teheran

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist empört über das Vorgehen der iranischen Führung gegen prominente Oppositionsführer. „Die Bundesregierung ist bestürzt über Berichte, wonach die iranische Regierung in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zwei führende Oppositionspolitiker – Mirhossein Mussawi und Mehdi Karrubi – an einen unbekannten Ort verschleppt hat“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. rtr

NAHOST

Bei Militärausgaben vorn

Bonn - Die Staaten des Nahen und der Mittleren Ostens investieren im weltweiten Vergleich am meisten Geld in Rüstung und Militär. Das geht aus dem aktuellen „Globalen Militarisierungsindex“ hervor, den das Internationale Konversionszentrum BICC vorstellte. Die Rangliste wird angeführt von Israel. Auf den ersten 20 Plätzen finden sich mit Syrien, Jordanien, Kuwait, Libyen, Oman, Bahrain, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Irak und Algerien zehn weitere Länder der Region. Das BICC wertete Zahlen von 2009 aus. KNA

TUNESIEN

Weiterer Minister tritt zurück

Tunis - Einen Tag nach dem Rücktritt des Premierministers hat sich auch der tunesische Industrieminister aus dem Kabinett verabschiedet. Mohammed Afif Chelbi zählte ebenfalls zu den Ministern, die bereits unter dem gestürzten Diktator Zine el Abidine Ben Ali im Amt waren. Am Vorabend war Premierminister Mohammed Ghannouchi nach blutigen Unruhen mit mindestens fünf Toten zurückgetreten. Sein Nachfolger ist der 84 Jahre alte Béji Caïd Essebsi. dpa

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