NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gefahr für Tokio: 

Wind dreht zu Wochenbeginn

Offenbach - Der Wind am japanischen Unglücksreaktor soll zu Beginn kommender Woche wieder in Richtung der Millionenmetropole Tokio drehen. „Wie weit sich die Radioaktivität dann ausbreitet, kann man aber noch nicht sagen“, sagte Christina Speicher vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Am Dienstag soll der Wind voraussichtlich erneut seine Richtung ändern und wieder auf Nord/Nordwest umschwenken. dpa

Geologen erwarten

weitere große Erdbeben

München - Dem verheerenden Erdbeben in Japan werden nach Auffassung von Wissenschaftlern weitere folgen. Die Katastrophe dort werde wohl „andere große Erdbeben nach sich ziehen“, sagte der Geophysiker Hans-Peter Bunge von der Universität München. Der Spannungszustand des gesamten Erdkörpers habe sich verändert; andere Erdplatten müssten nun zwangsläufig reagieren. Die Wellenbewegungen aus Japan hätten sich auf die ganze Erde ausgebreitet und sogar in München noch den Boden um zwei Zentimeter gehoben und gesenkt. dpa

Sanitäter holen Patienten

aus der Sicherheitszone

Tokio - Das japanische Gesundheitsministerium will alle Krankenhauspatienten aus der 30-Kilometer-Sicherheitszone rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima herausholen. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Freitag. Insgesamt wurden in den dortigen Kliniken 1100 Patienten behandelt. Noch an diesem Freitag wollten Helfer 300 Patienten in sichere Krankenhäuser verlegen. Die restlichen 800 Patienten sollen in den nächsten Tagen folgen. dpa

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