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USA

Ehemaliger Außenminister

Warren Christopher tot

Washington - Der ehemalige US-Außenminister Warren Christopher ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 85 Jahren in Los Angeles (US-Staat Kalifornien), wie amerikanische Medien am Samstag berichteten. Seine Familie habe den Tod bestätigt. Er sei den Folgen einer Nieren- und Blasenkrebserkrankung erlegen. Christopher leitete während der ersten Amtszeit von Präsident Bill Clinton vier Jahre lang bis 1997 das amerikanische State Department. In dieser Phase hatte sich der Konflikt in Jugoslawien zuspitzt, zudem mussten die USA ihre Politik mit Russland und den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion neu bestimmen. Besonders intensiv engagierte sich Christopher in der Nahostdiplomatie. Bereits im Januar 1981 hatte er bei den Verhandlungen um die Freilassung der 52 US-Geiseln in Teheran eine Schlüsselrolle gespielt. Bis zuletzt arbeitete Christopher als Partner einer Anwaltskanzlei in Los Angeles. Er hinterlässt eine Ehefrau, vier Kinder und fünf Enkelkinder. dpa

ÄGYPTEN

Referendum

über Verfassungsänderungen

Kairo - In einer historischen Volksabstimmung haben die Ägypter am Samstag über eine Änderung der Verfassung entschieden, die den Weg zu Neuwahlen bereiten soll. Umstritten war, ob die Reform reicht, eine echte Demokratie zu etablieren. Das Interesse der Bürger war groß. Über Zwischenfälle wurde zunächst nichts bekannt.    Beim ersten Urnengang seit dem Sturz des Präsidenten Husni Mubarak vor fünf Wochen waren rund 45 Millionen Ägypter dazu aufgerufen, über elf Änderungen an neun Artikeln der Verfassung zu entscheiden. dpa

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