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FRANKREICH

Hulot will in den Elysee-Palast

Paris - Diesmal meint er es ernst. Und mit Versprechungen der Politiker will er sich nicht mehr begnügen – er geht selbst in die Politik. Am Mittwoch erklärte Nicolas Hulot, Frankreichs populärer Umweltschützer, seine Kandidatur zur Präsidentenwahl 2012. In einem in grünes Scheinwerferlicht getauchten Saal in Sevran bei Paris gab der 55-jährige Fernseh- und Buchautor die von seinen Anhängern seit langem erwartete Entscheidung bekannt. Bewusst hatte er für seine Erklärung, sich um das höchste Amt der Republik zu bewerben, nicht die Hauptstadt gewählt, sondern einen der von Arbeitslosigkeit und Gewalt gezeichneten Orte der Pariser Banlieue. Das Soziale und die Ökologie sind sein Programm. „Ich bin der Überzeugung, dass beides untrennbar ist“, sagte er in seiner kurzen Rede vor einer Hundertschaft von Journalisten.Hans-Hagen Bremer

FRANKREICH/ELFENBEINKÜSTE

„In Abidjan unsere Pflicht getan“

Paris/Abidjan - Frankreich hat nach den Worten von Präsident Nicolas Sarkozy bei der Beendigung des blutigen Machtkampfes in der Elfenbeinküste nur „seine Pflicht zugunsten von Demokratie und Frieden getan.“ Am Mittwoch wurde der abgewählte und inzwischen festgesetzte Präsident Gbagbo aus Abidjan weggebracht. Ein Hubschrauber habe den 65-Jährigen in den Norden des Landes geflogen, teilte ein UN-Sprecher mit. dpa

JEMEN

Sieben Tote bei erneuter Gewalt

Aden/Sanaa - Bei erneuten gewaltsamen Zusammenstößen im Jemen sind nach Angaben des Militärs und von Augenzeugen mindestens sieben Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Die Protestbewegung gegen das Regime von Präsident Ali Abdullah Saleh hatte für Mittwoch zu einem Generalstreik aufgerufen. AFP

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