NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ITALIEN

Rom lässt Tunesier weiterreisen

Ventimiglia/Rom/Paris - Italiens Regierung hat ihre Drohung wahrgemacht und am Samstag den ersten von tausenden tunesischen Migranten vorläufige Aufenthaltsgenehmigungen zur Weiterreise nach Frankreich ausgestellt. Mindestens 20 Migranten passierten in Ventimiglia die Grenze zu Südfrankreich. Am Sonntagmorgen folgten weitere, wie italienische Medien berichteten. Italien fordert die Solidarität der EU angesichts des Zustroms tausender Nordafrikaner Richtung Italien, verstärkt seit dem Ende des Regimes in Tunis. Um die Zuzügler zu stoppen, ließ der Präfekt der französischen Grenzregion am Abend den Bahnverkehr mit Italien unterbrechen. dpa

NIGERIA

Wahl weitgehend friedlich

Abuja - Trotz Entführung mehrerer unabhängiger Wahlbeobachter und gestohlener Wahlurnen sind internationale Vertreter mit dem Verlauf der Präsidentschaftswahl in Nigeria zufrieden. Die Wahl im einwohnerstärksten afrikanischen Land verlaufe praktisch ohne gewaltsame Ausschreitungen und weitgehend transparent, erklärte Alojz Peterle, Chef der EU-Vertreter im Land. Aussichtsreichster Kandidat ist Amtsinhaber Goodluck Jonathan. KNA

UNGARN

Tausende gegen neue Verfassung

Budapest - Mehrere tausend Ungarn haben gegen eine geplante neue Verfassung demonstriert, die am Montag im Parlament verabschiedet werden soll. In der Hauptstadt Budapest versammelten sich am Samstag etwa 7000 Menschen in der Nähe des Parlaments, um Druck auf die Abgeordneten auszuüben. Kritiker erwarten von der geplanten Verfassung eine Beschränkung der Bürgerrechte und werfen Regierungschef Viktor Orban vor, mit ihr seine Macht ausbauen zu wollen. AFP

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