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Kirchentag setzt auf Solaranlagen

Dresden - Der Deutsche Evangelische Kirchentag baut zur 33. Ausgabe in Dresden zum ersten Mal Solaranlagen. Der solare Forschungs- und Industriestandort biete sich geradezu an für den „Kirchentag der Sonne“, teilten die Organisatoren mit. Das Projekt habe durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima Rückenwind erhalten, so dass die Firma Sachsensolar nun drei statt ursprünglich einer Anlage installiert: auf einem Gebäude der Technischen Universität und einem kirchlichen Kindergarten in Dresden sowie einem Diakonie-Altenheim in Freital bei Dresden. Mit Spenden sollen die 375 000 Euro teuren Anlagen von der Dresdner Bürgerstiftung gekauft werden und deren Erträge dem Hilfswerk arche nova zugutekommen, das sich für Menschen in Afrika, Lateinamerika und Asien engagiert. dpa

NPD-Funktionär soll gehen

Bremen - Werder Bremen will einen rechtsextremen Funktionär aus dem Verein ausschließen. Jens Pühse, Bundesvorstandsmitglied und Bremer Landeswahlkampfleiter der NPD, wurde vom geschäftsführenden Werder-Präsidium zunächst zum Austritt aufgefordert. Da Pühse dies am Dienstag jedoch ablehnte, will das Präsidium jetzt auf seiner nächsten Sitzung Anfang Mai ein Ausschlussverfahren einleiten. Nach den Worten von Vizepräsident Hubertus Hess-Grunewald tritt Werder „vielfältig aktiv für Antirassismus, Antidiskriminierung und gegen Gewalt an“. Pühse dagegen setze sich als herausgehobener Funktionär aktiv für die NPD-Ziele ein. stg.

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