NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

PAKISTAN

Bomben auf Busse

Karachi - Bei zwei Bombenanschlägen auf Busse der pakistanischen Marine in der Wirtschaftsmetropole Karachi sind am Dienstag mindestens vier Menschen getötet worden. 57 Menschen seien bei den Explosionen verletzt worden, sagte ein Marinesprecher der Nachrichtenagentur AFP. Bereits am Montagabend hatten Bewaffnete in der angrenzenden Provinz Balutschistan einen Bus angezündet und dabei mindestens 13 Menschen getötet. Die vier Toten in der Hafenstadt Karachi seien allesamt Angehörige der Marine, sagte der Marinesprecher. Unter den Toten seien eine Ärztin und ein ziviler Angestellter. AFP

IRLAND

Terroristen warnen Queen

Belfast - Die terroristische Splittergruppe „Real IRA“ hat die britische Königin Elizabeth II. vor dem geplanten Besuch in der Republik Irland gewarnt. „Die Königin von England wird wegen Kriegsverbrechen in Irland gesucht und sie ist unerwünscht auf irischem Boden“, teilte die Untergrundorganisation am Montag in einer Botschaft im nordirischen Londonderry mit. Die Extremisten drohten außerdem, weitere Polizisten in Nordirland zu ermorden. Man werde die nordirischen Polizisten attackieren, ganz gleich, welcher Religion sie angehörten. dpa

THAILAND/KAMBODSCHA

Regierungen wollen Waffenruhe

Bangkok/Phnom Penh - Nach Kämpfen an der thailändisch-kambodschanischen Grenze soll nach Angaben der Regierungen in Phnom Penh über eine Waffenruhe verhandelt werden. Wie die kambodschanische Regierung am späten Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte, werden sich die Verteidigungsminister beider Staaten „in sehr naher Zukunft“ zu Gesprächen über eine Feuerpause in Phnom Penh treffen. Seit fünf Tagen kommt es im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha immer wieder zu Gefechten. Seit Freitag starben mindestens 13 Soldaten, rund 50 wurden verletzt. dpa

NIGERIA

Gewalt vor Gouverneurswahlen

Kano - Im westafrikanischen Nigeria sind auch die Gouverneurswahlen von Gewalt überschattet worden. In der Stadt Maiduguri im Nordosten des Landes explodierten kurz nach Öffnung der Wahllokale am Dienstag drei Bomben an unterschiedlichen Orten, wie die Polizei des Bundesstaates Borno mitteilte. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Gouverneurswahlen fanden in 24 der 36 Bundesstaaten Nigerias statt, darunter auch in Borno. Zwei weitere Teilstaaten folgen am Donnerstag; in den anderen zehn wurde bereits gewählt oder die Wahl findet aus juristischen Gründen nicht statt. Es sind die dritten Wahlen in Nigeria binnen eines Monats. AFP

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