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NPD darf in Greifswald aufmarschieren

Greifswald - Die rechtsextreme NPD darf am Sonntag in Greifswald aufmarschieren. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) von Mecklenburg-Vorpommern hat das von der Stadt Greifswald verhängte Verbot einer NPD-Demonstration aufgehoben. Im Gegensatz zum Verwaltungsgericht, das das Verbot zuvor bestätigt hatte, hielten die OVG-Richter das Motto des NPD-Aufzuges „Unsere Heimat – unsere Arbeit! Fremdarbeiterinvasion stoppen!“ nicht für volksverhetzend. Der Aufmarsch der Rechten am „Tag der Arbeit“ richtet sich gegen die Freizügigkeit für Arbeitskräfte aus Osteuropa. epd

Sachverständigenrat erwartet

kaum Zustrom von Osteuropäern

Berlin/Nürnberg - Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration rechnet mit nur wenigen Arbeitsmigranten nach dem 1. Mai, wenn die Zuzugsschranken auch für Bürger der neuen EU-Länder fallen. „Viele, die abwandern wollten, haben das mit anderem Ziel längst getan“, sagte der Vorsitzende Klaus J. Bade. Deutschland und Österreich hatten bis jetzt die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den 2004 beigetretenen Ländern eingeschränkt. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg am Freitag mitteilte, rechnet man dort mit 100- bis 140 000 Arbeitsmigranten mehr pro Jahr. Tsp/dpa

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