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ELFENBEINKÜSTE

Ouattara legt Amtseid

als Präsident ab

Johannesburg/Abidjan - Knapp ein halbes Jahr nach seinem Sieg bei den Präsidentenwahlen legt Alassane Ouattara am Freitag seinen Amtseid als neuer Staatschef der Elfenbeinküste ab. Vorangegangen war ein monatelanger blutiger Konflikt, da sich Amtsinhaber und Wahlverlierer Laurent Gbagbo geweigert hatte, seinen Platz zu räumen. In schweren Kämpfen starben mehrere tausend Anhänger der beiden Politiker. Zuletzt griffen UN-Blauhelme in die Kämpfe ein, ehe Gbagbo festgesetzt wurde. Eine internationale Untersuchungskommission, die erst in dieser Woche in der Elfenbeinküste eingetroffen ist, soll die Ereignisse der vergangenen Monate – vor allem die Übergriffe gegen Zivilisten – aufarbeiten. Gbagbo droht ein Verfahren wegen Menschenrechtsverletzungen während seiner knapp zehnjährigen Amtszeit. dpa

MAROKKO

Drei Festnahmen

nach Bombenanschlag auf Café

Rabat - Eine Woche nach dem tödlichen Bombenanschlag auf ein Touristencafé in der marokkanischen Stadt Marrakesch sind drei Tatverdächtige festgenommen worden. Die drei Marokkaner seien beeinflusst von der Ideologie des Terrornetzwerks Al Qaida, erklärte der marokkanische Innenminister Taieb Cherkaoui am Freitag. Bei dem Anschlag waren 16 Menschen getötet worden, unter ihnen Touristen aus Frankreich, Kanada, den Niederlanden und der Schweiz. Nach Angaben eines Vertreters der Sicherheitsbehörden wurden die drei Männer am Donnerstag in Safi, rund 350 Kilometer südlich von Casablanca, aufgegriffen. Sie seien der Polizei bereits bekannt gewesen und sollen in der Vergangenheit Kämpfer für den Irak rekrutiert haben. AFP

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