NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAK

Serie von Anschlägen in Kirkuk –

Al Qaida hinter den Taten vermutet

Kirkuk - Bei drei Bombenanschlägen in der nordirakischen Stadt Kirkuk sind am Donnerstag Sicherheitskreisen zufolge bis zu 25 Menschen getötet worden. 68 wurden verletzt, wie aus dem Innenministerium verlautete. Nach offiziellen Angaben waren die Sicherheitskräfte Ziel der drei Sprengsätze, die dem Extremistennetz Al Qaida zugerechnet werden. Die Stadt Kirkuk liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Bagdad und wird von Arabern, Kurden, Turkmenen und anderen Volksgruppen bewohnt. rtr

ELFENBEINKÜSTE

Präsident bittet Strafgerichtshof

um Hilfe

Abidjan - Der Präsident der Elfenbeinküste hat den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) gebeten, Menschenrechtsverletzungen während des Machtkampfs nach der Präsidentenwahl in seinem Land zu untersuchen. Das Justizsystem des Landes sei nicht geeignet, die schweren Verbrechen zu verfolgen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, schrieb Präsident Alassane Ouattara in einem am Donnerstag bekannt gewordenen Brief an ICC-Ankläger Luis Moreno-Ocampo. Nach der Weigerung des Wahlverlierers Laurent Gbagbo, sein Amt aufzugeben, waren bei Gewalttaten tausende Menschen getötet worden. Menschenrechtsgruppen werfen allerdings Kämpfern beider Konfliktparteien Verbrechen vor. rtr

RUSSLAND

Moskau weist

israelischen Diplomaten aus

Moskau - Russland hat den israelischen Militärattaché in Moskau wegen Spionage des Landes verwiesen. Der Diplomat sei am 12. Mai festgenommen worden, als er geheime Informationen von einem russischen Staatsbürger entgegengenommen habe, teilte das russische Außenministerium am Donnerstag mit. rtr

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