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WEISSRUSSLAND

Russland droht mit Stopp

von Stromlieferung

Moskau/Minsk - Der russische Energiekonzern InterRao hat dem wirtschaftlich stark angeschlagenen Weißrussland bis kommenden Montag Zeit gegeben, seine Schulden für Stromlieferungen zu begleichen. Andernfalls werde die Elektrizitätszufuhr gestoppt, sagte ein Firmensprecher am Dienstag. Eine ursprünglich für Dienstag um 24 Uhr gesetzte Frist sei nach einer Krisensitzung um sechs Tage verschoben worden, sagte der Sprecher. Der weißrussische Energiekonzern Belenergo hatte den Zeitplan zur Zurückzahlung von 37 Millionen Euro Schulden nicht eingehalten. Die drohende Stromkappung bedeutet einen weiteren Schlag für die zehn Millionen Weißrussen, die mit einer schweren wirtschaftlichen Krise kämpfen. Die russische Regierung zahlte unterdessen eine erste Tranche eines Milliardenkredits an Weißrussland aus. AFP

UN

Ban Ki Moon zu zweiter Amtszeit

als Generalsekretär gewählt

New York - Ban Ki Moon ist als UN-Generalsekretär wiedergewählt worden. Die UN-Vollversammlung stimmte am Dienstag in New York wie erwartet für eine zweite Amtszeit des Südkoreaners. Die 192 Mitgliedsstaaten sprachen sich einmütig per Akklamation für Ban aus, einen Gegenkandidaten gab es nicht. In der vergangenen Woche hatte der 67-Jährige die entscheidende Empfehlung des Sicherheitsrats erhalten. Bans zweite Amtszeit beginnt am 1. Januar 2012 und läuft bis Ende 2016. Der frühere südkoreanische Außenminister hatte den Posten des UN-Generalsekretärs 2007 vom Ghanaer Kofi Annan übernommen. Menschenrechtler hielten Ban vor, sich vor allem mit Blick auf den Umgang Chinas mit Dissidenten zu stark zurückgehalten zu haben. Bei den Umstürzen in der arabischen Welt prangerte er zuletzt aber Menschenrechtsverletzungen entschieden an. AFP

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