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Merkel plant offenbar nicht mehr als

7 Milliarden Euro Steuerentlastung



Berlin - Die Bundesregierung plant einem Medienbericht zufolge eine Steuerentlastung von maximal sieben Milliarden Euro. Diese Summe habe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Vorgabe gemacht, berichtete der „Spiegel“. Regierungssprecher Steffen Seibert widersprach dem Bericht: „Es gibt noch keine Festlegung auf Art oder Umfang der für diese Legislaturperiode ins Auge gefassten Steuererleichterung für kleine und mittlere Einkommen“, erklärte Seibert. In dem „Spiegel“-Bericht heißt es, dass der Eingangssteuersatz von 14 Prozent und der Spitzensteuersatz von 42 Prozent bestehen bleiben sollen. Allerdings solle der Höchstsatz nicht länger ab einem Jahreseinkommen von knapp 83 000 Euro für Alleinstehende einsetzen, sondern erst bei einem rund 1500 Euro höheren Betrag. AFP

Tausende bei Seligsprechung

von Lübecker Märtyrern

Lübeck - Wegen ihres Widerstandes gegen die Nationalsozialisten sind drei katholische Geistliche am Wochenende in Lübeck seliggesprochen worden. Zudem wurde eines evangelischen Pastors gedacht, der 1943 zusammen mit den Kaplänen von den Nazis hingerichtet wurde. Mit einem feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel feierten tausende Gläubige die Seligsprechung, die nach Angaben des Erzbistums Hamburg die erste in Norddeutschland und die erste mit einem ökumenischen Akzent war. Die vier Geistlichen, die als Lübecker Märtyrer bekannt geworden sind, hatten über Konfessionsgrenzen hinweg zum Widerstand gegen das NS-Regime aufgerufen und regimekritische Predigten des Münsteraner Bischofs von Galen verbreitet. Dafür wurden sie zum Tode verurteilt. dpa

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