NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

VENEZUELA

Staatschef Chavez ließ sich Krebsgeschwür entfernen

Havanna/Caracas - Genau drei Wochen nach seiner Operation in Havanna hat sich Venezuelas Staatschef Hugo Chavez erstmals wieder im Fernsehen gezeigt. In einer Rede an das venezolanische Volk gabt der 56-jährige Präsident in der Nacht zum Freitag an, dass die Ärzte ihm auf Kuba auch ein Krebsgeschwür entfernt hätten. Er sei zunächst am 10. Juni an einem Abszess in der Beckengegend operiert worden. Danach habe man ein Krebsgeschwür entdeckt, das aber ganz entfernt worden sei. Jetzt sei er weiter in Behandlung, um die verschiedenen bösartige Zelltypen in seinem Körper zu bekämpfen. Ein konkretes Datum für eine Rückkehr nach Venezuela nannte Chavez in der vom Fernsehen und Radio übertragenen Ansprache nicht. dpa

LIBANON

Justiz will Aufklärung

des Hariri-Mordes vorantreiben

Beirut - Die libanesische Justiz will die vier Haftbefehle des UN-Tribunals für die Aufklärung des Hariri-Mordes vollstrecken. Dies erklärte Generalstaatsanwalt Said Mirsa am Freitag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA. Eine Delegation des UN–Tribunals hatte Haftbefehle gegen vier Libanesen übergeben, die der pro-iranischen militanten Schiitenbewegung Hisbollah angehören sollen. dpa

AFGHANISTAN

13 Tote bei Bombenanschlag

auf Reisebus

Kabul - Bei einem schweren Bombenanschlag auf einen Reisebus sind im Südwesten Afghanistans mindestens 13 Passagiere ums Leben gekommen, darunter viele Frauen und Kinder. Wie die Polizei in der Provinz Nimros am Freitag mitteilte, wurden mehr als 30 weitere Zivilisten verletzt, als neben dem voll besetzten Bus ein Sprengsatz explodierte. dpa

BIRMA

Friedensnobelpreisträgerin

plant Pilgerfahrt trotz Warnung

Rangun - Birmas Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi will in der nächsten Woche erstmals seit ihrer Freilassung aus jahrelangem Hausarrest im Land verreisen. Die Politikerin werde zusammen mit ihrem Sohn Kim Aris am Montag auf „Pilgerfahrt“ nach Bagan gehen, sagte ein Mitarbeiter Suu Kyis am Freitag. Das Regime hat Suu Kyi vor politischer Aktivität gewarnt. dpa

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