NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SYRIEN

USA und Türkei

fordern Ende der Gewalt

Istanbul - Die USA und die Türkei haben ein Ende der Gewalt in Syrien gefordert. Die Außenminister beider Länder, Hillary Clinton und Ahmet Davutoglu, verlangten nach einem Treffen in Istanbul am Samstag, legitime Reformforderungen der Bevölkerung müssten umgesetzt werden. Den Vorwurf einer Einmischung in die Auseinandersetzungen in Syrien wiesen sie zurück. Mit Blick auf ein erneutes Treffen syrischer Dissidenten auf türkischem Boden sagte Davutoglu, die Türkei sei eben ein demokratisches Land. sei

JAPAN

Weiterer Reaktor

wird vom Netz genommen

Tokio - Wegen eines technischen Problems soll in Japan ein weiterer Atomreaktor vom Netz genommen werden. Betroffen ist das Atomkraftwerk Ooi im Westen des Landes, wie der Energieversorger Kansai Electric Power am Samstag mitteilte. Grund für die Abschaltung sei ein Druckverlust in einem Borsäurebehälter, der für Notfallsituationen bereitsteht. Bislang sei kein Austritt von Radioaktivität festgestellt worden, hieß es. AFP

IRAK

Drei Tote

bei Anschlag auf Schiiten

Bagdad - Während einer Pilgerveranstaltung von Schiiten ist in der irakischen Stadt Kerbala am Samstag erneut eine Bombe explodiert. Dabei kamen offiziellen Angaben zufolge mindestens drei Menschen ums Leben, fünfzehn seien verletzt worden. Die Bombe war an ein Polizeiauto befestigt. Die meisten Opfer stammten aus den eigenen Reihen, hieß es von der Polizei. Es war bereits der dritte Anschlag in der von Schiiten als heilig betrachteten Stadt in zwei Tagen. Unter dem 2003 gestürzten Diktator Saddam Hussein, einem Sunniten, war die Religionsgruppe Ziel von Repressalien, religiöse Gebräuche waren verboten. In den vergangenen Jahren ist die Gewalt im Irak deutlich zurückgegangen. Allerdings kommt es jeden Monat zu Hunderten von Angriffen durch Extremisten. rtr

AFGHANISTAN

UN streichen 14 führende Taliban

von der Sanktionsliste

New York - Der Sanktionsausschuss des UN-Sicherheitsrats hat 14 führende Taliban von einer schwarzen Liste gestrichen, um Verhandlungen mit der Regierung in Kabul zu erleichtern. Der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig, der dem UN-Sicherheitsrat im Juli vorsteht, sprach von einem „starken Signal“. Er fügte hinzu, der Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft unterstützten die Bemühungen Kabuls, mit „ausgesöhnten Taliban“ in einen Dialog zu treten, um Frieden und Sicherheit in Afghanistan zu erreichen. Bisher wurden 137 Taliban auf der Liste geführt, die Sanktionen wie das Einfrieren von Vermögen und Reiseverbote vorsieht. Auf die Streichung arbeitete die afghanische Regierung als Teil ihrer Versöhnungspolitik hin. Sie will Taliban, die der Gewalt abschwören, die Verfassung anerkennen und keine Verbindungen zu Terroristen unterhalten, in die Gesellschaft einbinden. AFP

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