NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Ministerium warnt vor Anschlägen

auf US-Versorgungseinrichtungen

Washington - Das US-Heimatschutzministerium hat laut einem Medienbericht vor Terroranschlägen auf heimische Versorgungseinrichtungen gewarnt. Der Fernsehsender ABC News berichtete, das Ministerium habe an tausende Einrichtungen eine Warnung ausgesandt, wonach sich gewalttätige Extremisten Zugang zu Insider-Wissen verschafft hätten. Im Namen des Terrornetzwerkes Al Qaida könnten diese Extremisten rund um den 10. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 Anschläge verüben, etwa auf chemische Fabriken oder eine Ölraffinerie. AFP

JEMEN

Bundesregierung

schaltet sich in Konflikt ein

Berlin - In die Suche nach einer Lösung im Jemen-Konflikt hat sich jetzt auch die Bundesregierung mit Gesprächen vor Ort eingeschaltet. Ein ranghoher Diplomat sei dazu im Auftrag von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) nach Saudi-Arabien und in den Jemen gereist, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Donnerstag in Berlin. Die Bundesregierung beobachte die Entwicklung im Jemen mit großer Sorge, hieß es aus Diplomatenkreisen. Der politische Stillstand berge „erhebliche Risiken“ für das Land. Westerwelle unterstütze die Vermittlung des Golfkooperationsrates, die den Weg zu einem friedlichen und geordneten Übergang weise. AFP

JAPAN

Tokio empfiehlt weiteren Bewohnern

Wegzug aus Katastrophengebiet

Tokio - Die japanische Regierung empfiehlt für weitere Haushalte in der Nähe des Katastrophen-Atomkraftwerks Fukushima die Evakuierung. Die Regierung erklärte am Donnerstag 59 zusätzliche Häuser in vier Wohngebieten der Stadt Minamisoma zu sogenannten „hot spots“. Bei ihnen könnte die Strahlenbelastung über eine international empfohlene Höchstgrenze von 20 Millisievert im Jahr steigen. Im vergangenen Monat waren erstmals rund 100 Haushalte in der Stadt Date, die außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone um das Akw liegt, zu sogenannten „hot spots“ erklärt worden. dpa

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