NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

GAZA

Hamas hängt zwei

angebliche Kollaborateure mit Israel

Gaza - Die im Gazastreifen herrschende Organisation Hamas hat am Dienstag zwei wegen Kollaboration mit Israel verurteilte Männer hingerichtet. Die beiden seien gehängt worden, nachdem ihr Einspruch gegen die Verurteilung abgewiesen worden war, teilte das von der radikal-islamischen Hamas geführte Innenministerium mit. Die Männer hätten 2004 mit Israel zusammengearbeitet, hieß es. Wie die Kollaboration ausgesehen haben soll, wurde nicht mitgeteilt. Die Hamas hatte im Juni 2007 gewaltsam die Kontrolle im Gazastreifen übernommen. Seither wurden insgesamt 15 Palästinenser wegen des Vorwurfs der Kollaboration mit Israel hingerichtet. dpa

JEMEN

Soldaten töten

zehn Al-Qaida-Mitglieder

Aden - Jemenitische Soldaten haben in der Nacht zum Dienstag zehn Mitglieder der radikalislamischen Al Qaida nahe der von Islamisten kontrollierten Stadt Sindschibar getötet. Unter ihnen sei Ali Said Dschamil, ein Führungsmitglied der Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel, sagte ein Militärsprecher. Regierungstruppen haben Anfang Juli eine Offensive begonnen, um Sindschibar, die Hauptstadt der Provinz Abjan, wieder zurückzuerobern. Die Provinz liegt an einer wichtigen Schifffahrtsroute für Öltanker. rtr

ISRAEL

Netanjahu kündigt

nach Mietprotesten Reformen an

Tel Aviv - Angesichts massiver Proteste gegen die hohen Mietkosten in Israel hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Reformen angekündigt. Netanjahu sagte am Dienstag in Jerusalem, der Abbau bürokratischer Hürden werde den Bau von 50 000 neuen Wohnungen landesweit ermöglichen. Der Regierungschef stellte zudem die Errichtung von 10 000 Wohnungen in Studentenwohnheimen in Aussicht. „Das Wohnproblem in Israel ist echt“, sagte Netanjahu. „Jeder, der Augen im Kopf hat, kann das sehen.“ Die Anführer der Proteste lehnten seine Lösungsvorschläge umgehend ab. Angesichts hoher Verbraucher- und Wohnkosten steigt in Israel die soziale Unzufriedenheit. dpa

MAROKKO

Fast 80 Tote bei Absturz

von Militärflugzeug

Rabat - Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Marokkos sind am Dienstag mindestens 78 Menschen getötet worden. Drei weitere Insassen der Maschine seien schwer verletzt geborgen worden, teilte die marokkanische Armee am Nachmittag mit. Nach Angaben eines Mitarbeiters des Innenministeriums in der Hauptstadt Rabat zerschellte das Flugzeug vom Typ Hercules C-130 an einem Berg nahe der Stadt Guelmim. Es hätten „schlechte Wetterbedingungen“ geherrscht, so habe es Nebel gegeben. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben