NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SYRIEN

Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain rufen Botschafter zurück

Riad/Amman - Das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al Assad bekommt zunehmend den Druck der anderen arabischen Staaten zu spüren. Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain beriefen am Montag ihre Botschafter in Damaskus zu Konsultationen in ihre Heimat ein. Der saudische König Abdullah kritisierte Syrien in einer Fernsehansprache in der Nacht zum Montag mit ungewöhnlich scharfen Worten. „Die Todesmaschinerie und das Blutvergießen müssen gestoppt werden“, verlangte Abdullah in seiner vom staatlichen Fernsehen übertragenen Rede. Syrische Sicherheitskräfte setzten einem Augenzeugen zufolge am Montag ihre Offensive in der Protesthochburg Deir al Sor fort. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beobachte „mit zunehmender Sorge, dass die Kritik der internationalen Gemeinschaft Präsident Assad zu keinerlei Änderung seiner Politik veranlasst hat“, sagte Vizeregierungssprecher Christoph Steegmans in Berlin. dpa/rtr/AFP

KOSOVO

Serben geben Widerstand gegen Kompromiss im Grenzstreit auf

Belgrad - Der Weg zur Entschärfung des Konflikts an der serbisch-kosovarischen Grenze scheint frei. Die serbische Minderheit im Kosovo will an diesem Dienstag die Räumung ihrer Barrikaden im Grenzgebiet beschließen. Danach kann der Kompromiss umgesetzt werden, der von der Schutztruppe KFOR vermittelt wurde. Das machte der kosovarische Serbenführer Radenko Nedeljkovic am Montag deutlich. dpa

ISRAEL

Regierung kündigt trotz Protesten Strompreiserhöhung an

Jerusalem - Zwei Tage nach den landesweiten Massenprotesten gegen soziale Ungleichheit hat Israels Regierung am Montag eine Erhöhung der Strompreise um fast zehn Prozent angekündigt. Schuld seien die jüngsten Unterbrechungen von Gaslieferungen aus Ägypten wegen Anschlägen auf eine Pipeline, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. AFP

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