NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

PAKISTAN

Studie: Bis zu 168 Kinder

durch US-Drohnen getötet

Islamabad - Bei den US-Drohnenangriffen im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan sind einer Untersuchung zufolge in den vergangenen sieben Jahren bis zu 168 Kinder ums Leben gekommen. Seit 2004 hätten die USA 291 Drohnenangriffe auf mutmaßliche Taliban-Rebellen geflogen, heißt es in der am Donnerstag in Islamabad veröffentlichten Studie des in London ansässigen Büros für investigativen Journalismus. Alleine 236 Angriffe seien seit Beginn der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama Anfang 2009 befohlen worden – im Schnitt ein Drohnenangriff alle vier Tage. Die meisten der bis zu 2863 Todesopfer seien rangniedrige Kämpfer der Aufständischen gewesen. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der zivilen Opfer rückläufig gewesen. AFP

LIBYEN

UN-Generalsekretär Ban

sieht keinerlei Fortschritte

New York - Im politischen Konflikt zwischen dem libyschen Diktator Muammar al Gaddafi und der Opposition gibt es nach Ansicht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Stillstand. Bei der Suche nach einer Lösung sehe er „absolut keinen Fortschritt“, sagte Ban nach UN-Angaben vom Donnerstag in einem Telefongespräch mit dem libyschen Ministerpräsidenten Al Baghdadi Al Mahmudi. Er sei beunruhigt, zumal er extra Jordaniens Ex-Außenminister Abdul Ilah al Chatib als Sondergesandten nach Libyen geschickt hatte. „Alle Seiten müssen sich dem politischen Fortschritt verpflichten.“ Ban zeigte sich besorgt wegen „der andauernden Todesopfer und der Zerstörung von Infrastruktur“. Beunruhigend sei auch der Mangel an medizinischer Versorgung und Treibstoff. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben