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SYRIEN

Assad reagiert mit Gewalt – 

die EU will Ölsanktionen

Damaskus - Die syrische Führung zeigt sich wenig beeindruckt von den Forderungen westlicher Staaten nach einem Rücktritt von Präsident Baschar al Assad. Am Freitag töteten Soldaten und Milizionäre nach Angaben von Aktivisten mindestens 22 Menschen, als Demonstranten in mehreren Städten und Dörfern gegen das Regime protestierten. Die Demonstrationen standen diesmal unter dem Motto „Vorboten des Sieges“. Die Europäische Union will im Zuge schärferer Sanktionen gegen Syrien die Rohöl-Importe aus dem Land stoppen. „Die Vorschläge für ein Embargo auf Importe von syrischem Rohöl in die Europäische Union werden nun vorbereitet“, teilte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Freitag mit. Auch soll die schwarze Liste der EU ausgeweitet werden. Darüber hinaus solle die Europäische Investitionsbank ihre technische Hilfe für Syrien aussetzen.dpa

BIRMAINSEL UTØYA]

Dissidentin Suu Kyi trifft

erstmals Staatschef Thein Sein

Rangun - Die birmanische Dissidentin Aung San Suu Kyi ist erstmals mit dem Staatschef des südostasiatischen Landes zusammengekommen. Neun Monate nach ihrer Freilassung aus dem Hausarrest wurde die Friedensnobelpreisträgerin am Freitag überraschend von Präsident Thein Sein empfangen, wie Regierungsbeamte mitteilten. Das Treffen fand kurz vor einem geplanten Besuch des UN-Berichterstatters für Birma statt. Dieser wird am Sonntag in Birma erwartet. Der Westen, die UN und auch asiatische Partnerländer Birmas haben die Regierung wiederholt aufgefordert, einen politischen Dialog mit der in der Bevölkerung verehrten Oppositionsführerin zu beginnen. Die 66-Jährige verbrachte insgesamt rund 15 Jahre im Hausarrest. dpa

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