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DEUTSCHLAND

Deutsche in Afghanistan offenbar

in der Hand von Kriminellen

Berlin - Die in Afghanistan verschwundenen Deutschen sind offenbar von unpolitischen Kriminellen entführt worden. Nach Informationen des Tagesspiegels geht der Krisenstab im Auswärtigen Amt entsprechenden Hinweisen nach. Die Gefahr sei groß, dass die zwei Männer an die Taliban „verkauft“ würden, hieß es am Freitag in Sicherheitskreisen. Die Deutschen waren vor einer Woche in der Provinz Parwan zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht zurückgekommen. Nach Ansicht von Sicherheitsexperten sind die Männer leichtsinnig ein Risiko eingegangen. Am Mittwoch nahmen die afghanischen Behörden fünf Einheimische fest, die in die Entführung verwickelt sein könnten. fan

CHILE

Weiter massive Proteste

und viele Festnahmen – ein Toter

Santiago de Chile - In Chile ist bei den massiven Protesten gegen die Erziehungspolitik ein Jugendlicher getötet worden. Zum Abschluss eines zweitägigen Generalstreiks, zu dem die Gewerkschaftszentrale CUT aufgerufen hatte, war es in der Hauptstadt Santiago de Chile zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. 153 Polizisten und 53 Zivilisten seien verletzt worden, teilte das Innenministerium am Freitag in mit. 1394 Personen wurden nach Angabe der Behörde festgenommen. „Die Regierung erwartet, dass der Tod des jungen Mannes schnell aufgeklärt wird“, sagte Vizeminister Rodrigo Ubilla. Der 16-Jährige war an den Folgen eines Schusses in die Brust gestorben.dpa

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