NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Missbrauchsopfer sollen offenbar 10 000 Euro erhalten

Berlin - Zwei Monate vor der abschließenden Sitzung des Runden Tisches Missbrauch zeichnen sich Details der geplanten Entschädigung für die Opfer ab. Eine Arbeitsgruppe im Bundesjustizministerium einigte sich vorläufig darauf, Missbrauchsopfern Hilfen in einer Höhe von maximal 10 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Das Konzept muss noch vom Runden Tisch beschlossen werden. Die Arbeitsgruppe war sich einig, dass Institutionen, in denen Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht wurden, selbst für die Hilfen aufkommen sollen. Für Opfer familiären Missbrauchs sollen Bund und Länder die Kosten für Hilfen übernehmen. epd

Stuttgart 21: CDU will nicht

gegen Ausstiegsgesetz klagen

Stuttgart - Der Volksabstimmung über den Ausstieg Baden-Württembergs aus dem Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21 steht so gut wie nichts mehr im Weg. Nach der oppositionellen FDP entschied auch die CDU, nicht gegen das Ausstiegsgesetz der grün-roten Koalition vor Gericht zu ziehen. Grüne und SPD, die sich bei Stuttgart 21 uneins sind, bringen an diesem Freitag ihr Kündigungsgesetz in den Landtag ein. Die Koalition setzt darauf, dass der Antrag scheitert. Dann könnte ein Drittel der Abgeordneten ein Referendum beantragen. Der Volksentscheid ist für den 27. November geplant. dpa

Klar verweigert im Becker-Prozess jede Aussage zu Buback-Mord

Stuttgart - Der frühere RAF-Terrorist Christian Klar hat im Prozess gegen seine einstige Genossin Verena Becker die Aussage verweigert. Klar berief sich in dem Verfahren vor dem Oberlandesgericht Stuttgart am Donnerstag laut einem Gerichtssprecher auf sein Aussageverweigerungsrecht. Becker muss sich in Stuttgart wegen Mittäterschaft bei dem RAF-Anschlag verantworten, bei dem 1977 Generalbundesanwalt Siegfried Buback und zwei Begleiter getötet wurden. AFP

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