NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

WEISSRUSSLAND

China rettet Diktatur vor Bankrott

Minsk - Der autoritäre weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat China für einen Milliardenkredit gedankt. Die chinesischen Investitionen „modernisieren die weißrussische Wirtschaft und bringen Technologien und Innovationen voran“, sagte Lukaschenko nach Angaben von Staatsmedien. Peking gewährte Minsk einen Kredit über eine Milliarde US-Dollar und unterstützt Minsk zudem mit Investitionen. dpa

JEMEN

Mindestens 50 Tote in Sanaa

Sanaa - Im Jemen haben Sicherheitskräfte erneut Dutzende Oppositionsanhänger bei Kundgebungen gegen Präsident Ali Abdullah Salih erschossen. Nachdem am Vortag 26 Demonstranten ums Leben kamen, töteten bewaffnete Brigaden am Montag weitere 32 Regimegegner. Allein in der Hauptstadt Sanaa seien 24 Menschen, unter ihnen ein Kind, gestorben, berichteten Ärzte eines improvisierten Lazaretts. Die Bundesregierung verurteilte die jüngste Eskalation der Gewalt im Jemen. Augenzeugen berichteten in der Hauptstadt Sanaa, Gegner des Präsidenten hätten in der Nacht zum Montag ihre Zeltstadt auf dem „Platz des Wandels“ (Taghier-Platz) vergrößert. Sicherheitskräfte hätten am Montag die neuen Zeltbewohner mit Waffengewalt vertrieben. Wie schon am Vortag schossen auch Scharfschützen von Hausdächern in die Menschenmenge. dpa

JAPAN

Zehntausende gegen die Atomkraft

Tokio - Zehntausende Menschen haben am Montag in Tokio für ein Ende der Nutzung der Atomenergie in Japan demonstriert. Nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 60 000 Menschen an der Anti-Atom-Demonstration teil, bei der es sich um eine der größten seit dem Erdbeben und Tsunami und der dadurch ausgelösten Atomkatastrophe im Akw Fukushima im März handelte. „Keine Atomkraftwerke mehr!“, „Keine Fukushimas mehr“, riefen die Demonstranten, zu denen auch Bürger aus der Evakuierungszone rund um Fukushima zählten. AFP

GROSSBRITANNIEN

Polizei nimmt Terrorverdächtige fest

London - Die britische Polizei hat in Birmingham im Zuge von Anti-Terror-Ermittlungen sechs Männer und eine Frau festgenommen. Ihnen werde vorgeworfen, einen Terrorakt in Großbritannien vorbereitet, in Auftrag gegeben oder zu einem Terrorakt angestiftet zu haben, teilte die Polizei mit. Einzelheiten gab sie zunächst nicht bekannt. AFP

NORWEGEN

Kontaktsperre für Breivik verlängert

Oslo - Der Norweger Anders Behring Breivik bleibt für weitere acht Wochen in Untersuchungshaft. Die zuständige Haftrichterin Anne Margrethe Lund entsprach damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Einzelhaft mit Kontaktsperre gilt für die kommenden vier Wochen. Der Islamhasser hatte am 22. Juli eine Bombe im Osloer Regierungsviertel detonieren lassen. Dabei starben acht Menschen. Danach tötete der 32-Jährige auf der Insel Utöya 69 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugendlagers. dpaINSEL UTØYA]

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