NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

JEMEN

Mindestens zehn Tote bei Kämpfen in Hauptstadt Sanaa

Sanaa - Bei Kämpfen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Ali Abdallah Saleh in Jemens Hauptstadt Sanaa sind am Donnerstag mindestens zehn Menschen getötet worden. Dies verlautete aus dem Verteidigungsministerium und aus Stammeskreisen. Seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe am Sonntag wurden damit in Sanaa mindestens 89 Menschen getötet. Die Stadt ist geteilt zwischen dem Norden, der von Soldaten der Panzerdivision des oppositionellen Generals Ali Mohsen al Ahmar gehalten wird, und dem Süden unter der Kontrolle der Republikanischen Garde. Sie steht unter dem Kommando des ältesten Sohns von Saleh. Ungeachtet der seit Januar anhaltenden Proteste weigert sich Saleh, der das Land seit 33 Jahren regiert, die Macht abzugeben. AFP

IRAN

Ahmadinedschad bietet Westen

Ende der Urananreicherung an

Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat einen Stopp der Urananreicherung angeboten, sollte der Westen Nuklearmaterial liefern. In einem Interview mit der „New York Times“ bekräftigte er, dass Teheran mit seinem Atomprogramm rein zivile Ziele verfolge. Der Iran könne die Uran-Produktion noch „in dieser Woche“ stoppen. Voraussetzung sei, dass der Westen zugleich Uran ohne Vorbedingungen und im Einklang mit den Bestimmungen der Internationalen Atomenergiebehörde liefere. Am Abend gab es einen Eklat bei der UN-Vollversammlung in New York, als Dutzende Delegierte aus Protest gegen Ahmadinedschad den Saal verließen. Er hatte den Westen und die USA für Weltkriege, Massenmord und Vertreibung verantwortlich gemacht. AFP/dpa

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