NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

UKRAINE

Ex-Regierungschefin Timoschenko soll sieben Jahre in Haft

Kiew - Im international umstrittenen Prozess wegen Amtsmissbrauchs gegen die inhaftierte ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat die Anklage sieben Jahre Haft gefordert. Es sei erwiesen, dass Timoschenko Anfang 2009 einen für die Ukraine nachteiligen Vertrag für russische Gaslieferungen geschlossen habe. Das sagte Staatsanwältin Lilia Frolowa am Dienstag in Kiew vor Gericht. Laut Anklage soll dem Staat durch die Gasverträge ein Schaden von umgerechnet 137 Millionen Euro entstanden sein. Timoschenko, die den Prozess als politische Inszenierung von Präsident Viktor Janukowitsch zur Schwächung der Opposition kritisiert, hatte mehrfach ihre Unschuld beteuert. dpa

AFGHANISTAN

Elf Kinder und fünf Erwachsene

durch Sprengsatz getötet

Herat - Bei der Explosion eines Sprengsatzes sind am Dienstag im Westen Afghanistans 16 Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern seien elf Kinder, teilte ein Sprecher der Regierung der Provinz Herat mit. Demnach befand sich die Gruppe auf der Rückfahrt von einer Hochzeit, als ein am Straßenrand versteckter Sprengsatz explodierte. Der Polizeisprecher von Herat machte die Taliban für den Anschlag verantwortlich. AFP

KOSOVO

Vier Kfor-Soldaten

bei Konflikten mit Serben verletzt

Jarinje - Unmittelbar vor neuen Gesprächen zwischen Serbien und dem Kosovo unter Vermittlung der EU ist es an der Grenze beider Länder erneut zu Gewalt gekommen. Nach Zusammenstößen mit serbischen Demonstranten wurden der Nato-Truppe Kfor zufolge am Dienstag vier Soldaten durch einen Sprengsatz verletzt. Sechs serbische Demonstranten erlitten Schusswunden. Die Region ist seit Monaten Schauplatz von Feindseligkeiten zwischen Kosovaren und der dort lebenden serbischen Minderheit. AFP

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