NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

UKRAINE

Kiew strengt neues Strafverfahren gegen Timoschenko an

Kiew - Wenige Tage nach ihrer Verurteilung zu einer siebenjährigen Haftstrafe sieht sich die frühere ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko neuen strafrechtlichen Ermittlungen ausgesetzt. Chefermittler Iwan Derewjanko sagte am Donnerstag in Kiew, Timoschenko werde vorgeworfen, in den 1990er Jahren als Chefin des Staatskonzerns Vereinigte Energiesysteme umgerechnet rund 295 Millionen Euro veruntreut zu haben. Bei den neuen Vorwürfen geht es um den Verdacht persönlicher Bereicherung. AFP

ITALIEN

Opposition boykottiert Berlusconi-Rede im Parlament

Rom - Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am Donnerstag vor halb leeren Rängen im römischen Abgeordnetenhaus die Politik seiner angeschlagenen Regierung verteidigt. Die Mitte-Links-Opposition boykottierte den Auftritt des umstrittenen Regierungschefs, der nach einer Abstimmungsniederlage die Vertrauensfrage gestellt hat. Das Votum darüber ist für diesen Freitag vorgesehen. dpa

ÄGYPTEN

Ex-Mitglieder der Mubarak-Partei treten bei Wahl an

Kairo - Zahlreiche Ex-Mitglieder der früheren Regierungspartei von Ex-Präsident Hosni Mubarak haben sich in Ägypten als Kandidaten für die Parlamentswahl registrieren lassen. Das berichteten Aktivisten und die Zeitung „Al Masry Al Yom“ am Donnerstag, dem zweiten Tag nach Beginn des Registrierungsprozesses. dpa

SYRIEN

Siemens schließt offenbar Vertrag

in Millionenhöhe mit Damaskus ab

Damaskus - Der deutsche Konzern Siemens hat nach Angaben Syriens einen Vertrag in Millionenhöhe zum Ausbau eines Elektrizitätswerkes mit dem Land abgeschlossen. Das syrische Elektrizitätsministerium habe am Donnerstag eine Vertragsvereinbarung mit Siemens unterzeichnet, die die Erweiterung des Werkes Nassirija nördlich von Damaskus für 305 Millionen Euro vorsieht, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana. In Syrien gibt es seit Mitte März Massenproteste gegen Präsident Baschar al Assad. Die EU belegte indes Syrien mit weiteren Sanktionen: Das in der EU liegende Guthaben der Handelsbank Commercial Bank of Syria wird eingefroren. AFP

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