NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

JAPAN

Tokio schnürt 115 Milliarden Euro

schweres Hilfspaket

Tokio - Japans Kabinett hat zum dritten Mal einen milliardenschweren Nachtragshaushalt für Hilfsmaßnahmen nach der schweren Tsunami- und Atomkatastrophe geschnürt. Das Kabinett von Ministerpräsident Yoshihiko Noda einigte sich am Freitag auf einen Etatentwurf über rund 114,6 Milliarden Euro. Der Sonderetat ist der höchste bisher. Mit dem Geld sollen Straßen gebaut und betroffene Einwohner umgesiedelt werden. Außerdem soll damit kleinen Firmen, Farmern und Fischern unter die Arme gegriffen werden, hieß es. Am 11. März waren die Präfektur Fukushima und angrenzende Provinzen im Nordosten Japans von einem Erdbeben der Stärke 9,0 und einem Jahrhundert-Tsunami heimgesucht worden. Mehr als 15 000 Menschen starben. dpa

VEREINTE NATIONEN

Sicherheitsrat fordert Machtverzicht von Jemens Staatschef

New York - Der UN-Sicherheitsrat hat die Gewalt im Jemen verurteilt und Staatschef Ali Abdallah Saleh zum Machtverzicht gedrängt. Die 15 Mitglieder verabschiedeten am Freitag einstimmig eine Resolution, in der sie den „sofortigen“ Beginn des politischen Übergangsprozesses forderten. Der Text hatte auf Drängen von Russland und China allerdings entschärft werden müssen. Das mächtigste UN-Gremium verurteilte die „andauernden Menschenrechtsverletzungen“ sowie die „Anwendung exzessiver Gewalt gegen friedliche Demonstranten“ und rief alle Seiten zu einem Ende der Gewalt auf. AFP

PAKISTAN

Clinton fordert

Druck auf Aufständische

Islamabad - Angesichts anhaltender Spannungen haben die USA Pakistan erneut zu einem entschiedenen Vorgehen gegen Aufständische an der Grenze zu Afghanistan aufgefordert. „Koalitions- und afghanische Truppen erhöhen den Druck auf die Taliban in Afghanistan und an der Grenze“, sagte Außenministerin Hillary Clinton. Man erwarte von Pakistan, afghanischen Aufständischen keine Zuflucht zu gewähren und die Taliban zu Verhandlungen zu ermutigen. Clinton: „Es ist kein Geheimnis, dass die USA und Pakistan nicht immer einer Meinung sind.“ dpa

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