NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

BULGARIEN

Präsidentenwahl geht

in die zweite Runde

Sofia - In der von Manipulationsvorwürfen überschatteten bulgarischen Präsidentenwahl ist eine Stichwahl notwendig, denn keiner der 18 Bewerber konnte am Sonntag die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen. Am kommenden Sonntag soll die Wahl deswegen in die zweite Runde gehen. Gute Chancen rechnet sich der Kandidat der bürgerlichen Regierungspartei, Rossen Plewneliew (GERB), aus, der die erste Runde mit 39,8 Prozent der Stimmen gewann. Bei der Stichwahl um die Nachfolge des Sozialisten Georgi Parwanow tritt der bisherige Regionalminister Plewneliew gegen Ex-Außenminister Iwajlo Kalfin an. dpa

ARGENTINIEN

Amtsinhaberin Kirchner erzielt

überwältigenden Sieg

Buenos Aires - Amtsinhaberin Cristina Fernández Kirchner hat bei der Präsidentschaftswahl einen überwältigenden Sieg errungen. Nach Auszählung fast aller Wahlzettel kam sie bei der Wahl am Sonntag auf 53,7 Prozent der Stimmen, ihr sozialistischer Herausforderer Hermes Binner kam auf 17 Prozent. Damit erreichte Kirchner das beste Ergebnis, das ein Staatschef seit Ende der Militärdiktatur 1983 erzielt hatte. Die 58-jährige Kirchner trat als Favoritin an der Spitze der Front für den Sieg (Frente para la Victoria, FV) an. AFP

SCHWEIZ

Computerpanne verzögert

das Wahlergebnis

Bern - Die offiziellen Endergebnisse der Parlamentswahlen vom Sonntag lassen wegen einer Computerpanne im Kanton Waadt länger auf sich warten als geplant. Ursprünglich sollten die Ergebnisse bereits in der Nacht zum Montag bekannt gegeben werden. Nach letzten Hochrechnungen des Schweizer Fernsehens stoppten die Wähler erstmals den Höhenflug der national-konservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die im Wahlkampf wieder gegen Ausländer Stimmung gemacht hatte. Die SVP verlor zwar 3,6 Prozentpunkte, bleibt aber mit rund 25,3 Prozent stärkste Partei. dpa

SYRIEN/USA

USA holen Botschafter

zurück ins Land

Amman/Washington - Die USA haben ihren Botschafter in Syrien abgezogen. Die Sicherheit von Robert Ford sei ernsthaft bedroht gewesen, erklärte das amerikanische Außenministerium. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar