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WEISSRUSSLAND

Menschenrechtler muss für

vier Jahre ins Straflager

Minsk - Der prominente weißrussische Menschenrechtler Ales Beljazki muss in der autoritären Ex-Sowjetrepublik für viereinhalb Jahre ins Straflager. Richter Sergej Bondarenko verurteilte den Leiter des inzwischen geschlossenen Menschenrechtszentrums Wesna in Minsk am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung. Die EU hatte den Prozess als politische Inszenierung kritisiert und die Freilassung des Bürgerrechtlers gefordert. Beljazki hatte mit seiner Organisation auch Gegnern von Präsident Alexander Lukaschenko geholfen, der als „letzter Diktator Europas“ gilt. Der Richter ordnete auch eine Beschlagnahmung des Vermögens von Beljazki an. dpa

NAHOST

Hamas und Fatah einigen sich

auf Zusammenarbeit

Kairo - Bei einem Spitzentreffen in Kairo haben sich die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas auf eine Zusammenarbeit geeinigt. „Es gibt zwischen uns keinerlei Differenzen, und wir arbeiten als Partner mit geteilter Verantwortung“, sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas von der Fatah am Donnerstag in Kairo. Hamas-Exilchef Chalid Maschaal sagte: „Ich will unserem Volk und den arabischen und islamischen Staaten sagen, dass wir ein neues Kapitel der Partnerschaft aufgeschlagen haben, um die Lage der Palästinenser neu zu ordnen.“ Abbas sagte, es sei ein Gespräch in positiver Atmosphäre gewesen. Das palästinensische Fernsehen berichtete, man habe sich auf ein gemeinsames Programm verständigt. Beide Seiten hatten sich schon früher geeinigt, es war aber bei Absichtserklärungen geblieben. dpa

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