NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Heiligendamm-Demonstranten

vor Straßburger Gericht erfolgreich



Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die über fünf Tage dauernde Ingewahrsamnahme von zwei jungen Männern im Vorfeld der Demonstrationen gegen den G-8-Gipfel in Heiligendamm vom Jahr 2007 als rechtswidrig gerügt. Ein so langer Freiheitsentzug sei nicht gerechtfertigt gewesen, stellten die Straßburger Richter am Donnerstag fest. Deutschland wurde angewiesen, den 26 Jahre alten Klägern jeweils 3000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Die Beschwerdeführer waren am 3. Juni 2007 in Rostock festgenommen worden – fünf Tage vor Beginn des Weltwirtschaftsgipfels in Heiligendamm. In ihrem Fahrzeug stellte die Polizei Transparente mit der Aufschrift „freedom for all prisoners“ und „free all now“ sicher. Das Amtsgericht in Rostock ordnete daraufhin eine Ingewahrsamnahme bis zum 9. Juni nachmittags an. AFP

Friedrich: Hackerangriff-Übung

war ein Erfolg

Berlin - Die zweitägige Simulation eines Hackerangriffs auf Deutschland hat aus Sicht von Innenminister Hans-Peter Friedrich bei Behörden und Privatfirmen das Bewusstsein für Bedrohungen aus dem Internet geschärft. Der CSU-Politiker sagte am Donnerstag in Berlin, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern könne noch besser werden, beispielsweise durch Computer-Notfallteams an einzelnen Stellen. Mit der „Lükex 2011“ genannten Übung wurde erstmals in Deutschland die Abwehr einer groß angelegten Cyber-Attacke simuliert. Teilgenommen an der simulierten Attacke haben am Mittwoch und Donnerstag Ministerien, Behörden, Flughäfen, Banken und Privatfirmen in zwölf Bundesländern. dapd

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