NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bauarbeiten an S21 sollen

Mitte Januar beginnen

Stuttgart - Die Bauarbeiten am umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 sollen in der zweiten Januarwoche 2012 beginnen. Denkbar seien der 9. oder 10. Januar, sagte Bahnsprecher Wolfgang Dietrich am Freitag. Dann werde mit dem Abriss des Südflügels begonnen. Zwischen Mitte Januar und Ende Februar soll die Hälfte der 176 im Baufeld stehenden Bäume im Schlossgarten versetzt werden. Der Rest werde wohl gefällt. Dietrich zeigte sich sicher, dass der Bahnhofsumbau und die ICE-Neubaustrecke Wendlingen-Ulm für insgesamt rund sieben Milliarden Euro im Zeitrahmen bis Ende 2019 gelingen werde. Am Sonntag hatten die baden-württembergischen Wähler in einer Volksabstimmung für das Bahnprojekt entschieden. rtr

Mitbegründer der Deutschen Taliban

stehen vor Gericht

Karlsruhe - Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwei mutmaßliche Islamisten vor dem Kammergericht in Berlin erhoben. Bei einem der Männer, dem 26-jährigen Deutschen Yussuf O., soll es sich laut Bundesanwaltschaft um den Mitbegründer der terroristischen Vereinigung Deutsche Taliban Mudschahedin (DTM) handeln. Der 22-jährige Österreicher Maqsood L. soll in Berlin Geld für das Terrornetzwerk Al Qaida gesammelt haben. Die DTM verfolgt laut Bundesanwaltschaft das Ziel, in Afghanistan eine religiös-fundamentalistische Gesellschaftsordnung zu errichten. Sie verüben demnach Anschläge sowohl auf afghanische und pakistanische Regierungstruppen als auch auf die internationale Nato-Schutztruppe Isaf. AFP

Kinderpornoseiten werden gelöscht

und nicht mehr nur gesperrt

Berlin - Webseiten mit Kinderpornos werden künftig nicht mehr gesperrt, sondern komplett gelöscht. Der Bundestag kippte am Donnerstagabend nahezu einstimmig die umstrittenen Internetsperren. Das bereits ausgesetzte Sperrgesetz wurde von den Parlamentariern endgültig aufgehoben. „Im Interesse der Opfer werden die Darstellungen auch in Zukunft konsequent und schnellstmöglich an der Quelle gelöscht“, sagte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). „Eine Scheinlösung durch leicht zu umgehende Stoppschilder wird es nicht geben.“ Angesichts der technischen Entwicklung will der Bundestag jedoch ein Auge darauf behalten, ob Kinderpornografie auf diesem Wege tatsächlich ausreichend bekämpft wird. dpa

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