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Gorleben-Ausbau gestoppt



Berlin - Das Atommülllager in Gorleben wird nicht weiter ausgebaut. Doch als möglicher Standort für ein Endlager ist es noch nicht aus dem Rennen. Das ist das Ergebnis der Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstag in Berlin. Zudem einigten sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die Länder auf einen Fahrplan, nach dem ab Ende 2014 mögliche Standorte für ein Endlager bundesweit zunächst oberirdisch erkundet werden sollen. „Als Vergleichsstandort bleibt Gorleben erhalten“, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach dem Treffen. „Gorleben wird also nicht herausgenommen.“ Er habe aber bereits vor zwei Wochen angewiesen, dass es keinen weiteren Ausbau gibt. Denn dieser könne den Anschein erwecken, dass Gorleben als Endlager vorbereitet werde. Einig sei man sich aber, dass dieser Eindruck vermieden werden solle. „Wir wollen die Offenheit in dieser Frage hier haben.“ dpa

Parlamentarierinnen für Frauenquote

Berlin - Parlamentarierinnen aller Parteien im Bundestag fordern gemeinsam die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote von mindestens 30 Prozent für Aufsichtsräte börsennotierter Firmen. Im Fall der Nichtbeachtung verlangen sie „empfindliche Sanktionen“, wie es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung heißt. Zu den Erstunterzeichnerinnen gehört Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), nicht aber Familienministerin Kristina Schröder (CDU), die derzeit selbst an einem Gesetzesentwurf feilt. Noch bis Ostern wollen die Initiatorinnen, zu denen auch Vertreterinnen aus Unternehmen und Verbänden gehören, Unterschriften sammeln und die Liste anschließend an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben. Ziel ist es, bis 2013 einen Gesetzesentwurf auf den Weg zu bringen. dapd

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