NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

RUSSLAND

Opfer von Moskauer Geiseldrama

sollen entschädigt werden

Straßburg - Der russische Staat muss Opfern des blutigen Geiseldramas vor neun Jahren in einem Moskauer Theater Schadensersatz zahlen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verurteilte die Regierung in Moskau, 64 Kläger mit insgesamt 1,25 Millionen Euro zu entschädigen. Damals waren insgesamt 167 Menschen ums Leben gekommen – Geiseln und tschetschenische Terroristen. Geklagt hatten Opfer des Dramas und Angehörige von Toten. dpa

KENIA/SUDAN

Flüchtlinge brauchen Unterstützung:

UN errichten Luftbrücke

Genf - Das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR hat am Dienstag eine Luftbrücke zwischen Kenia und dem Südsudan eingerichtet. Dadurch soll Hilfe für 50 000 sudanesische Flüchtlinge geleistet werden. Der erste der insgesamt 18 Flüge habe Nairobi am Morgen mit zwölf Tonnen Hilfsgütern in Richtung Malakal im Südsudan verlassen. Von dort aus sollen die Güter zu den Flüchtlingen in den Bundesstaaten Oberer Nil und Einheit an der nördlichen Grenze zum Sudan gebracht werden. Im September hatte es im Sudan Gefechte gegeben zwischen Regierungstruppen und Kämpfern, die in Verbindung zu früheren Rebellen des nun unabhängigen Südsudan stehen. AFP

LIBYEN

Nato zu Untersuchung

zum Tod von Zivilisten bereit

Brüssel/New York - Die Nato ist zu einer Untersuchung zum Tod von Zivilisten durch den Militäreinsatz in Libyen bereit, sollte die neue libysche Regierung dies wünschen. Das Militärbündnis reagierte damit am Dienstag auf Medienberichte und eine Forderung Russlands, das am Donnerstag den UN-Sicherheitsrat damit befassen will. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge könnten bei den Angriffen mehr als 70 Zivilisten ums Leben gekommen sein. AFP

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