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Deutsche Patriot-Raketen

in Finnland beschlagnahmt

Helsinki - Die finnische Polizei hat eine zufällig entdeckte Schiffsladung mit 69 „Patriot“-Raketen aus Deutschland nach Südkorea vorerst gestoppt. Wie ein Sprecher nach Angaben des Rundfunksenders YLE am Donnerstag mitteilte, sollten die mit offizieller deutscher Genehmigung transportierten Raketen vom Frachter „Thor Liberty“ an Land gebracht werden. Am Vortag hatten Arbeiter im südfinnischen Hafen Kotka Alarm geschlagen, als sie auf dem Frachter der dänischen Reederei Thorco Shipping die Flugabwehrraketen sowie nachlässig gelagerten Sprengstoff entdeckten. Die Raketen seien als „Feuerwerkskörper“ deklariert gewesen, gab die finnische Innenministerin Päivi Räsänen ebenfalls in YLE an. Am Donnerstagmorgen teilte das Oldenburger Hauptzollamt mit, dass es für die aus den USA stammenden Raketen eine Exportgenehmigung von Deutschland nach Südkorea gebe. Sie waren in Papenburg auf das Schiff geladen worden. dpa

SPD-Politiker: Osten im Vorteil

bei Fördermitteln

Berlin - Der SPD-Fraktionschef im Landtag von Nordrhein-Westfalen, Norbert Römer, hat die Verteilung von Fördermitteln in Deutschland zugunsten der neuen Länder kritisiert. Nach 20 Jahren Unterstützung für den Aufbau Ost gebe es inzwischen eine Situation, „wo auch wieder genauer hingeguckt werden muss, dass Mittel nach Nordrhein-Westfalen, vor allen Dingen ins Ruhrgebiet fließen“, sagte Römer am Donnerstag im Deutschlandfunk. Römer verwies auf aktuelle Studien, wonach „in Ostdeutschland Armut nach und nach zurückgeht, aber im Ruhrgebiet ganz offensichtlich sich Armut verfestigt“. Der Aufbau Ost bleibe zwar notwendig, er dürfe aber nicht „durch Abbau West finanziert werden“. AFP

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