NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Geheimdienst soll von Überfällen

der Nazi-Terrorzelle gewusst haben

Berlin - Der Verfassungsschutz hat nach einem Bericht des „Spiegel“ schon vor mehr als zehn Jahren von kriminellen Aktionen der Zwickauer Terrorzelle zur Geldbeschaffung gewusst. Das Magazin beruft sich auf einen Untersuchungsbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Demnach habe ein V-Mann 2001 berichtet, dass der NPD-Mann Ralf Wohlleben Geldspenden an die abgetauchten Neonazis als unnötig ablehne, weil die drei „schon so viele Sachen/Aktionen gemacht hätten“. Wohlleben sitzt als mutmaßlicher Unterstützer der Zelle in Untersuchungshaft. Er soll dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) Waffen und Munition verschafft haben. Laut „Spiegel“ listet der Bericht außerdem nochmals die Orte auf, an denen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sowie deren mutmaßliche Unterstützer um die Jahrtausendwende beobachtet worden sein sollen, ohne dass die Ermittler zugriffen. dpa

Müller: Guttenberg muss im Frühjahr über Rückkehr entscheiden

Leipzig - Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, will eine rasche Entscheidung über die Rückkehr Karl-Theodor zu Guttenbergs in die Politik. Der ehemalige Verteidigungsminister müsse sich „im Frühjahr entscheiden“, sagte Müller der „Leipziger Volkszeitung“. „Zuerst sollte er seinen Parteifreunden im oberfränkischen Kulmbach sagen, ob er wieder für den Bundestag kandidieren will“, sagte Müller. Guttenberg habe „von seiner Anziehungskraft nur wenig eingebüßt“ und wäre „eine entscheidende Hilfe für die anstehenden Wahlkämpfe“, sagte Müller, betonte aber auch, seine Partei werde „weder in Bayern untergehen noch im Bund bedeutungslos – ganz unabhängig von Karl-Theodor zu Guttenberg“. dapd

FDP-Politiker von Polheim rückt

für Hoyer in den Bundestag nach

Berlin - Nach dem Wechsel des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), zur Europäischen Investitionsbank (EIB) wird der FDP-Politiker Jörg von Polheim dessen Bundestagsmandat übernehmen. Dies teilte der Parlamentsgeschäftsführer der FDP im Bundestag, Jörg van Essen, mit. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben