NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

KUBA

Keine Chance für neue Parteien

Havanna - Kubas Staats- und Parteichef Raúl Castro hat allen Forderungen nach weitreichenden politischen Reformen eine klare Absage erteilt. Der 80-Jährige schloss ebenfalls aus, dass außer der Kommunistischen Partei auch andere Parteien zugelassen werden. Er werde niemals das Konzept von einer einzigen Partei als oberster Führungskraft aufgeben, sagte Castro zum Abschluss der Ersten Nationalen Konferenz der Kommunistischen Partei Kubas (KPK) in Havanna. Ein Mehrparteiensystem würde aus den USA gesteuerte Kräfte des Imperialismus in Kuba legalisieren. Die Konferenz beriet vielmehr, wie die Kommunistische Partei in der Phase von Wirtschaftsreformen gestärkt werden kann. dpa

SÜDSUDAN

Regierung: Khartum hilft Milizen

Juba - Die Regierung Südsudans hat dem Sudan die Unterstützung von Milizen vorgeworfen, die am Wochenende bei einem Überfall auf Viehzüchter 40 Menschen umgebracht haben sollen. Die Milizen seien in ein Lager im Bundesstaat Warrap eingedrungen und zuvor „von der Regierung in Khartum bewaffnet worden“, sagte der südsudanesische Innenminister Alison Manani Magaja am Montag. Der Südsudan ist seit Juli vom Sudan unabhängig. Auch in der sudanesischen Krisenregion Darfur kämpfen Milizen mit Unterstützung des Regimes in Khartum gegen die lokale Bevölkerung. Sudans Staatschef Omar al Baschir wird wegen der Verbrechen dort vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht. Tsp

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