NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

JEMEN

Verschleppter Deutscher und

drei weitere Ausländer frei

Berlin - Ein im Jemen verschleppter Deutscher und drei weitere ausländische Helfer sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes wieder frei. Sie seien wohlbehalten freigelassen worden, sagte eine Sprecherin am Abend. Die vier befänden sich in der Obhut der Vereinten Nationen in der Hauptstadt Sanaa. Nach UN-Angaben arbeiteten die Entführten – ein Deutscher, eine Irakerin, eine Palästinenserin und ein Kolumbianer – für das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA). Sie waren am Dienstag nordwestlich von Jemens Hauptstadt Sanaa gemeinsam mit ihren zwei einheimischen Fahrern verschleppt worden. Die Entführer forderten die Freilassung eines im Zentralgefängnis von Sanaa inhaftierten Straftäters. AFP

NAHOST

Palästinenser attackieren

UN-Konvoi mit Steinen und Schuhen

Gaza/Tel Aviv - Mehrere Dutzend Palästinenser haben den Konvoi von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei seinem Besuch im Gazastreifen mit Steinen und Schuhen beworfen. Augenzeugen berichteten, die Fahrzeuge seien in der Nähe des Eres-Grenzübergangs zu Israel im Vorbeifahren getroffen worden. Die Familien palästinensischer Häftlingen protestieren dagegen, dass internationale Politiker sich aus ihrer Sicht nicht ausreichend für ihre Angehörigen in israelischen Gefängnissen einsetzen. Gegenwärtig sitzen etwa 4000 sogenannte Sicherheitshäftlinge in israelischer Haft. dpa

TÜRKEI

Türken im Ausland

sollen per Brief wählen können

Istanbul - Die rund 2,5 Millionen türkischen Wähler in Deutschland und anderen Ländern sollen erstmals die Möglichkeit erhalten, bei Wahlen in der Türkei an ihrem Wohnort ihre Stimme abzugeben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachte die Regierung in Ankara ins Parlament ein. Bisher konnten Auslandstürken nur an Grenzübergängen und Flughäfen wählen. Die Auslandswahl soll einen Monat vor dem Wahltag beginnen und erstmals 2014 möglich sein. AFP

JAPAN

Meiler in Fukushima verliert

tonnenweise verseuchtes Wasser

Tokio - Aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima sind nach Angaben des Betreibers Tepco in dieser Woche mehr als acht Tonnen radioaktives Wasser ausgelaufen. Allerdings sei die Strahlung gering, und es sei nicht aus dem Reaktorgebäude ausgetreten. rtr

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