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Vertriebenen-Präsidentin Steinbach nennt Nazis „linke Partei“

Berlin - Die Linkspartei hat empört auf die Äußerung von Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach reagiert, wonach die Nazis als „linke Partei“ einzustufen seien. „Erika Steinbach ist in Sachen Geschichtsrevisionismus eine Wiederholungstäterin“, erklärte Parteichef Klaus Ernst auf seiner Facebook-Seite. „Sie hat die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg geleugnet, sie hat Holocaust-Opfer diffamiert, und jetzt setzt sie die Nazis mit deren Opfern gleich.“ Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) und CDU-Bundestagsabgeordnete hatte im Nachrichtendienst Twitter geschrieben: „Die Nazis waren eine linke Partei. Vergessen? Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.“ Jeder wisse, „dass die Nazis keine Linken waren“, sagte Ernst. Jeder wisse zudem, dass Gefahr von rechts drohe. Steinbach hatte bereits früher durch Äußerungen zum Zweiten Weltkrieg und zu Polen für Schlagzeilen gesorgt. AFP

US-Militär gibt Standorte

in Bamberg und Schweinfurt auf

Ansbach - Die US-Armee will ihre Standorte in Schweinfurt und Bamberg aufgeben. Das teilten der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) und sein Bamberger Kollege Andreas Starke (SPD) am Donnerstagabend nach einem Gespräch mit hochrangigen US-Militärs in Ansbach mit. Von den Sparplänen des US-Verteidigungsministeriums nicht betroffen soll dagegen der Standort Ansbach sein, berichtete die Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel (parteilos) nach einem Gespräch mit dem kommandierenden General der US-Armee in Europa, Mark Hertling. In Schweinfurt sind derzeit 10 000, in Bamberg rund 8000 US-Soldaten samt Familienangehörigen stationiert. Betroffen sind in beiden Städten außerdem mehrere hundert deutsche Zivilbeschäftigte. dpa

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