NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Ex-FDP-Chef Gerhardt kandidiert nicht mehr für den Bundestag

Wiesbaden - Der ehemalige FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt zieht sich aus der Bundespolitik zurück. Er werde bei der Bundestagswahl 2013 nicht mehr antreten, sagte der 68-Jährige dem „Wiesbadener Kurier“. Der Wiesbadener Abgeordnete will Vorsitzender der Friedrich- Naumann-Stiftung bleiben. dpa

RUSSLAND

Putin mobilisiert Anhänger vor Wahl mit patriotischen Tönen

Moskau - Bei seiner letzten Massenkundgebung vor der Präsidentenwahl am 4. März hat Russlands Regierungschef Wladimir Putin seine Anhänger auf einen Sieg eingeschworen. Russland sei eine „siegreiche Nation“ und werde sich niemals fremden Willen aufzwingen lassen, rief Putin vor 130 000 Menschen im Moskauer Luschniki-Stadion. Vorwürfe, Staatsbeschäftigte seien zur Teilnahme gezwungen worden, wies sein Team zurück. AFP

IRAK

60 Tote bei

mehreren Bombenanschlägen

Bagdad - Im Irak sind bei Bombenanschlägen mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Die Anschläge richteten sich hauptsächlich gegen Schiiten. Seit dem Abzug der US-Truppen haben die Spannungen zwischen den Volksgruppen zugenommen. Allein in Bagdad erschütterten zehn Explosionen vorwiegend schiitische Stadtteile. rtr

USA/NORDKOREA

Erste Atomgespräche

nach dem Tod Kim Jong Ils

Peking - Nordkorea hat erstmals seit dem Tod von Machthaber Kim Jong Il mit den USA wieder Gespräche über sein Atomprogramm geführt. Der US-Koordinator für Nordkorea, Glyn Davies, traf in Peking mit dem nordkoreanischen Unterhändler Kim Kye Gwan zusammen. Bei dem Treffen wurden Möglichkeiten zur Wiederaufnahme der Sechs-Länder-Gespräche erörtert. AFP

AFGHANISTAN

Tote bei

Protesten gegen Koranverbrennung

Kabul - Die Ausschreitungen wegen der unbedachten Koranverbrennung durch US-Soldaten in Afghanistan haben sich am Donnerstag ausgeweitet und mindestens sechs Demonstranten das Leben gekostet. In einem mutmaßlichen Racheakt wegen des Vorfalls erschoss ein afghanischer Soldat vor einer US-Basis außerdem zwei Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf. US-Präsident Barack Obama entschuldigte sich nach Angaben der afghanischen Regierung in einem offiziellen Schreiben für die Verbrennung der Koran-Exemplare. dpa

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