NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Weniger Kinder sind arm –

aber in Berlin jedes vierte

Berlin - Nach einer Studie des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands lebt in Deutschland jedes siebte Kind unter 15 Jahren von Hartz-IV-Leistungen, in Ostdeutschland ist es jedes vierte Kind. In Berlin – dem Länder-Schlusslicht – ist jedes dritte Kind auf Hartz IV angewiesen. Die Armutsquote in Berlin war damit mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt von 14,9 Prozent. Während die Zahl der Kinder, die Hartz-IV-Leistungen erhielten, zwischen 2006 und 2011 um gut 15 Prozent sank, nahm die Armutsquote bundesweit von 15,6 auf 14,9 Prozent kaum ab. dpa

USA

Romney gewinnt Vorwahlen

in Michigan und Arizona

Washington - US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat eine Woche vor dem „Super Tuesday“ wichtige Wahlen gewonnen. Mit Siegen bei den Vorwahlen in Michigan und Arizona am Dienstag setze sich der 64-Jährige erstmals deutlich vom übrigen Kandidatenfeld ab. Sein ultrakonservativer Kontrahent Rick Santorum musste sich nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen in Michigan knapp geschlagen geben (mit 38 gegen 41 Prozent für Romney). In Arizona dagegen setzte sich Romney mit klarem Vorsprung gegen seinen härtesten Widersacher durch (47 zu 26). dpa

ARGENTINIEN

Wieder Krach um Falklands:

Britische Importe werden begrenzt

Buenos Aires - Die argentinische Regierung will angesichts des anhaltenden Streits mit Großbritannien um die Falkland-Inseln die britischen Importe einschränken. Industrieministerin Débora Giorgi rief die Importunternehmen ihres Landes auf, die Einfuhren britischer Produkte durch andere zu ersetzen. Im Vorfeld des 30. Jahrestags des Kriegsbeginns – 2. April 1982 – hatten sich in den vergangenen Wochen die Kontroversen zwischen beiden Ländern verschärft. Sowohl Großbritannien als auch Argentinien beanspruchen die dünn besiedelte Inselgruppe im Südatlantik. AFP

IRAK

Regierung spricht von

70 000 Gewaltopfern seit 2004

Bagdad - Im Irak sind in den vergangenen acht Jahren fast 70 000 Menschen durch Gewalt getötet worden. Die Regierung berief sich auf Zahlen des Gesundheitsministeriums und des Nationalen Sicherheitsrates. Die Angaben weichen deutlich von anderen Erhebungen ab. Das irakische Menschenrechtsministerium hatte für den Zeitraum von 2004 bis 2008 von fast 86 000 Toten gesprochen. Die US-Armee gab für denselben Zeitraum knapp 77 000 Tote an. Iraq Body Count, eine britische Nichtregierungsorganisation, verzeichnete zwischen 2003 und Ende 2011 sogar 162 000 Tote.AFP

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