NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

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DEUTSCHLAND

Roth will Spitzenkandidatin werden

Berlin - Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth will Spitzenkandidatin im Bundestagswahlkampf 2013 werden. „Ja, ich stelle mich zur Wahl, wenn es um die Besetzung eines Spitzenteams geht“, sagte Roth der „taz“. Damit meldete Roth als erste führende Grüne ihren Führungsanspruch an. Sie warb dafür, eine Urwahl abzuhalten. Die Spitzenkandidaten dürften nicht in „Hinterzimmerklüngeln“ bestimmt werden. Ebenfalls am Donnerstag sprach sich Roth gegen eine Einzelkandidatur aus, wie sie im Realo-Flügel besprochen wurde. „Mit mir als Bundesvorsitzender gibt’s das nicht“, sagte Roth. Das Frauenstatut bei den Grünen gelte, demnach hätten alle Gremien eine Quote. dapd/dpa

Immer mehr Offiziere verweigern

Berlin -Eine wachsende Zahl von Offizieren und Unteroffizieren der Bundeswehr verweigert den Kriegsdienst. Die Zahl der Anträge stieg nach Angaben des Verteidigungsminsteriums von 15 (2006) auf 181 (2011). Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2001 verweigerten 593 Offiziere und Unteroffiziere den Kriegsdienst. Werden sie anerkannt, folgt die Entlassung aus der Bundeswehr. dpa

UKRAINE

Timoschenko braucht Behandlung

Berlin - Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko ist erkrankt und braucht dringend eine Therapie. Die Berliner Charité gab am Donnerstag bekannt, dass dies Konsens zwischen den deutschen und ukrainischen Ärzten sei, die sie untersucht hatten. Von deutscher Seite waren dies die Charité- Mediziner Karl Max Einhäupl und Norbert Haas. Nach Ansicht der deutschen Ärzte ist die nötige Behandlung in der Strafkolonie Charkow nicht möglich. Dort verbüßt Timoschenko eine Haftstrafe wegen Amtsmissbrauchs. fm

ÄGYPTEN

Ex-Geheimdienstchef tritt nicht an

Kairo - Der Ex-Chef von Ägyptens Geheimdienst kandidiert doch nicht für das Staatspräsidentenamt. Seine Wahlkampfchefin sagte dem Sender Al Arabija, Omar Suleiman ziehe sich auf „Druck des Obersten Militärrats“ zurück. dpa

CHINA

Lange Haft ohne Anklage per Gesetz

Peking - In China können Verdächtige auch in Zukunft ohne Anklage über Monate festgehalten werden. Ein entsprechendes Strafverfahrensrecht wird der Volkskongress annehmen. Bürgerrechtler sollen allerdings nicht, wie zunächst geplant, über Monate irgendwo festgehalten werden können, ohne dass ihre Familien oder Anwälte davon erfahren. dpa

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